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BSV befreit sich aus prekärer Situation

handballDer BSV Bern Muri hat beim Aufsteiger Endingen in der zweiten Halbzeit einen klaren Rückstand aufgeholt und 25:24 gewonnen.

Mit einem klaren 29:15-Erfolg und einer überzeugenden Leistung gegen GC Amicitia Zürich war der BSV Bern Muri in die Saison 2011/2012 gestartet. Bereits im zweiten Spiel beim Aufsteiger Endingen liefen die Berner gestern Gefahr, dass aus dem guten Saisonstart ein höchst durchzogener werden würde. Das Team von Trainer Alex Milosevic bekundete im Aargau viel Mühe und bezwang Endingen lediglich 25:24. Die Gäste brachten sich durch mangelhafte Chancenverwertung in der ersten Halbzeit in grosse Probleme. Endingen führte kurz vor Ende der ersten Halbzeit 13:7. «Wir waren bereit und hatten das Spiel in den ersten Minuten klar im Griff», meinte Trainer Milosevic. «Nur vergaben wir vier grosse Chancen. Statt 5:1 für uns stand es 1:1. Zwischen der 8. und der 22.Minute begingen wir zahlreiche Fehler, und die Aargauer konnten einige Gegenstosstore erzielen. Wir kamen häufig gar nicht dazu, unsere Abwehr zu formieren.» Mit einer starken Defensivleistung hatte der BSV am Freitag die Basis zum Sieg gegen GC Amicitia gelegt. Dass es letztlich kein unangenehmes Negativerlebnis in Form einer Niederlage absetzte, war einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zu verdanken. «Das Team hat gezeigt, dass es ein Siegergen in sich hat. Mit der Leistung nach der Pause kann ich zufrieden sein.» Schnelle Wende Der BSV Bern Muri glich das Resultat rasch aus und ging 20:18 in Führung. Gewonnen war das Spiel jedoch noch immer nicht. Die Berner, die gegen Ende des Spiels häufig in Unterzahl agieren mussten, kassierten den Ausgleich zum 22:22. Erst nach einem Treffer von Thomas Hofstetter 15 Sekunden vor Schluss zum 25:23 stand der Sieg fest. «30:20 für uns würde das Resultat etwa lauten, wenn wir über die gesamte Spielzeit hinweg eine gute Leistung gezeigt hätten», sagte Milosevic und deutete damit an, dass seine Mannschaft einen Kontrahenten wie Endingen deutlich bezwingen müsste. In der Offensive müssen sich die Berner steigern, wenn sie am Sonntag (17 Uhr) im Auswärtsspiel gegen St.Otmar St.Gallen zum Erfolg kommen wollen. Zumal die Ostschweizer auf eine Niederlage reagieren müssen. Sie unterlagen gestern GC Amicitia 25:27. St.Otmar ist damit das einzige Team, das in den ersten zwei Runden gegen einen schwächer eingestuften Kontrahenten verloren hat.Reto PfisterTelegramm Seite 26>

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