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Brennpunkt Platzgestaltung

Gstaad2010 übernahm die Gemeinde Saanen den Betrieb sowie den Unterhalt sämtlicher Anlagen des Eisbahnareals in Gstaad. An der Delegiertenversammlung der Eisbahn Gstaad AG gab vor allem die Platzgestaltung im Sommer zu reden.

Im letzten Jahr konnte die Eisbahn Gstaad AG mit der Gemeinde Saanen eine für beide Seiten vorteilhafte Abmachung treffen, welche die Finanzsorgen minimieren sollte. Der Zielsetzung, die AG in Zukunft auf sichere Beine zu stellen, könne so Rechnung getragen werden. Der Pachtvertrag für den Betrieb sowie der Vertrag für den Unterhalt sämtlicher Anlagen auf dem Eisbahnareal wurden im Dezember 2010 unterschrieben. «Der Betrieb durch die von der Gemeinde Saanen beauftragte Sportzentrum Gstaad AG läuft sehr gut», berichtete der Präsident der Eisbahn Gstaad AG, Stefan Romang, an der Delegiertenversammlung. «Die Verpachtung war sicherlich ein Meilenstein der Eisbahn Gstaad AG, und der Verwaltungsrat ist froh, mit der Gemeinde eine solch gute Lösung für die Zukunft gefunden zu haben.» Verlust deutlich gesunken Obwohl nicht die besten Schneeverhältnisse vorherrschten, sei es sicher ein guter Winter für die Eisbahn Gstaad AG gewesen. Der Betrieb habe bestens geklappt, und die neue Führung habe mit Innovationsgeist versucht, etwas im Dorf auszulösen. Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem Unternehmensverlust von minus 28456 Franken ab. «Der Verlust ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken», berichtete Kassier Jürg Horn. Stefan Romang ergänzte: «Der Verwaltungsrat rechnet zukünftig mit positiveren Zahlen und möchte bei einer allfälligen Rücknahme des Eisbahnareals, nach Ablauf des Vertrages mit der Gemeinde Saanen, die Finanzen so verwaltet haben, dass die Anlage gewinnbringend getragen werden kann.» Nun würden bald die ersten Renovationsarbeiten am Eisbahngelände ausgeführt werden. «Der erste Schritt ist die Sanierung des Daches und der Fassade der Tribüne», erklärte Ruedi Kunz, Geschäftsführer der betreibenden Sportzentrum AG. Fragezeichen Gestaltung Aus dem Plenum kamen Anfragen und Vorschläge für die Gestaltung des Areals im Sommer, wenn keine Grossanlässe darauf stattfinden. «Die Kompetenz liegt bei der Sportzentrum AG. Wir führen Gespräche mit Interessierten an einer Platzmiete, über welche ich jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts Konkretes sagen kann», antwortete Ruedi Kunz. Die Blumenkisten müssten zudem während der Grossanlässe auf engstem Raum verstaut und später wieder aufgestellt werden. Das bedeute einen grossen Aufwand. Katharina von Siebenthal informierte, dass der Kredit für die Neugestaltung noch nicht aufgebraucht sei und in Studien für eine neue Platzgestaltung investiert werde. «Der Platz ist jedoch nicht nur Betonfläche, sondern bietet Kindern eine optimale Fläche, damit sie sich austoben können.» Mühlespiel, Basketballkorb oder Tischtennistisch stehen zur Verfügung. Sie forderte die Anwesenden auf, sich Gedanken über mögliche Verbesserungsvorschläge zu machen, und betonte, dass die Gemeinde Saanen sich bereits stark eingesetzt habe und auch die Sportzentrum Gstaad AG mithelfen wolle, einen für Gstaad respektablen Platz zu erstellen. Die Ideen von den Anwesenden gehen von einem Wasserspiel über Bepflanzung bis hin zu Kunstrasen.pd/Luzia Kunz>

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