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Bleiken schreibt rote Zahlen

region thunWeil die Steuereinnahmen zurückgingen, muss die Gemeinde Bleiken mit der Jahresrechnung 2010 ein Defizit von 31500 Franken hinnehmen.

«Sinkende Steuereinnahmen haben unsere Rechnung auf den Kopf gestellt», sagte Gemeindepräsident Pietro Valsangiacomo am Montagabend an der Gemeindeversammlung in Bleiken. Angesprochen waren damit die roten Zahlen in der Jahresrechnung 2010. Bleiken hat ein Defizit von rund 31500 Franken eingefahren. Dies bei Aufwendungen von insgesamt 1,21 Millionen Franken. Im Budget rechneten die Verantwortlichen mit einem Aufwandüberschuss von knapp 17500 Franken. Die Gründe für die roten Zahlen ortete der Gemeindepräsident in erster Linie bei den Steuererträgen. Gegenüber dem Vorjahr seien diese um rund 50700 Franken zurückgegangen. «Wir sind besorgt über diese Entwicklung», betonte Pietro Valsangiacomo. Wegen dem Minus sinkt das Eigenkapital der Gemeinde auf 226100 Franken. Wald bringt neue Einnahmen Weil sich die finanzielle Lage der Gemeinde in nächster Zukunft nicht verbessern werde, hat der Gemeinderat beschlossen, für insgesamt knapp 46000 Franken neun Waldparzellen an Private zu verkaufen. Mit grossem Mehr heissen die 30 anwesenden Stimmbürger dieses Vorhaben gut. Durchgewunken wurde ebenso eine Änderung im Personalreglement. Demnach werden die Gemeinderats- und Arbeitsgruppenmitglieder für die speziellen Aufgaben betreffend den Fusionsabklärungen mit Oberdiessbach künftig mit 35 statt 22 Franken pro Stunde entschädigt. Wie Vizegemeindepräsident Jonny Meyer ausführte, seien die Fusionsabklärungen bereits voll im Gang. «Es sind drei Untergruppen eingesetzt, welche die Vor- und Nachteile einer Fusion aufarbeiten», sagte er. Gemäss Programm soll bis Ende Jahr ein Grundlagenbericht vorliegen und Anfang 2012 ein Informationsabend stattfinden. Die Abstimmungen über eine allfällige Fusion sind im Herbst 2012 vorgesehen. Zugestimmt wurde an der Versammlung zudem dem Umbauprojekt Pflegezentrum Oberdiessbach. Das Zentrum soll ab 2013 für 22 Millionen Franken umgebaut werden. Stefan Kammermann>

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