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Bhend kandidiert doch nicht

Überraschender Rückzug bei der SP Thun: Nur drei Tage nach seiner Nomination für den Gemeinderat gibt Patric Bhend Forfait.

Erst letzten Mittwoch gab der Vorstand der Thuner SP seine definitive Kandidatenliste für die Gemeinderatswahlen vom 28. November bekannt. Neben dem Bisherigen Peter Siegenthaler, der auch zu den Stadtpräsidentenwahlen antritt, sowie Stadträtin Marianne Dumermuth kamen neu Grossrat Patric Bhend und Gewerkschaftssekretär Martin Allemann hinzu. Diese vier sollten den Parteimitgliedern an der Versammlung vom 19. August zur Nomination vorgeschlagen werden. Doch seit gestern Morgen ist die Situation schon wieder anders: Patric Bhend gab überraschend seinen Rückzug bekannt. «Ich muss aus familiären Gründen nun doch auf eine Kandidatur für den Thuner Gemeinderat verzichten», erklärte er gegenüber dieser Zeitung. Der 34-jährige SP-Grossrat kann im benachbarten Steffisburg «in einem kinderfreundlichen Quartier» Wohneigentum erwerben. Er werde deshalb mit seiner Familie Ende 2011 umziehen. Grundsätzlich hätte er damit trotzdem antreten und bei einer Wahl rund ein Jahr im Amt bleiben können. «Ich wollte aber Erneuerungswahlen während der Legislatur verhindern und den Weg frei machen für eine SP-Frau im Gemeinderat», sagte Bhend. Er spricht damit Stadträtin Marianne Dumermuth an, die seiner Meinung nach wie Siegenthaler auch kumuliert aufgeführt werden könnte. Damit müsste die SP keinen Ersatz für ihn suchen. Da Bhend Lokalpolitik weiterhin stark interessiere, wolle er sich künftig auch in Steffisburg engagieren. «Aber sicher nicht bei den nächsten Wahlen, das wäre zu früh», so Bhend. Roland Drenkelforth>

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