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Bewegende sakrale Musik

Zweimal aufgeführt, zweimal ein Erfolg: Der Chor der Schlosskirche unter Leitung von Kathrin Cordes widmete sich dem Weihnachtsoratorium von Bach mit den Kantaten vier bis sechs. Das grosse Publikum war begeistert.

«Nach dem katholischen Kalender gilt der 10.Januar als letzter Tag der Heiligen Zeit», erklärte Ruth Alder, Sopransängerin im Chor der Schlosskirche Interlaken, das Timing der beiden Konzerte auf den 9. und 10.Januar 2010. «Ausserdem wurden die vierte bis sechste Kantate des Weihnachtsoratoriums zum Teil bereits für das neue Jahr komponiert.» Am Samstagskonzert hatte die Schlosskirche noch freie Plätze, am Sonntag war sie brechend voll, auch die Seitenbänke waren besetzt. Unter den überwiegend älteren Konzertbesuchern herrschte am Sonntag eine festliche, erwartungsvolle Stimmung. Dirigentin Kathrin Cordes betrat mit einigen Minuten Verspätung die Bühne. Der Chor der Schlosskirche Interlaken mit etwa 85 Sängern und das Orchester ad hoc stimmten die Zuschauer auf die religiöse Thematik ein mit einem jubelnden und ergreifenden Lob- und Danklied zu Ehren des Erlösers. Seit dem Frühjahr 2009 hätten die Chormitglieder für die beiden Konzerte wöchentlich intensiv geprobt, sagte Ruth Alder. So formierten sich unter der Leitung von Konzertmeister Herbert Schaad das Orchester ad hoc, die Chorsänger der Schlosskirche Interlaken und die Solisten zu einer charismatischen Einheit. Dirigentin Kathrin Cordes dirigierte die Musiker und Sänger zielstrebig und sicher. Glanzlichter der Darbietung waren die Solisten wie etwa der bekannte Cembalist Vital Frey oder Heinz Sieber mit seinem Cello. Die Sopranistin Beatrice Ruchti, Altistin Judith Lüpold, Tenor Christoph Metzger und Bassist Michael Kreis verzauberten das Publikum mit ihren eindrücklichen Stimmen. Viele der Zuschauer genossen mit geschlossenen Augen die bewegenden sakralen Klänge. Das Konzert endete nach eineinhalb Stunden mit dem 64.Choral, einem musikalischen Feuerwerk, als stark applaudiertes Schlussbouquet. Monika Hartig >

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