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Besser kann ein Weinjahr kaum sein

Die Weinlese 2009 im

Die Weinlese im Kanton Bern ist abgeschlossen – gestern zog Rebbaukommissär Jürg Maurer vom Amt für Landwirtschaft und Natur des Kantons Bern Bilanz. Sein Fazit ist für Freunde guter Tropfen höchst erfreulich und soll – so hofft Maurer – dem Trend zu Importweinen entgegenwirken. Er hält fest: «Die Qualität und Quantität der Trauben war dank ausserordentlich guten Witterungsverhältnissen und einem Bilderbuchherbst sensationell.» Alle Regionen im Kanton Bern ernteten «sehr gesunde» Früchte mit einem Zuckerwert, der deutlich über dem zehnjährigen Mittel liege. Die Werte konnten bei einzelnen Sorten sogar mit jenen des Hitzesommers 2003 mithalten, so Maurer. Die gesamte Menge erreichte mit über 2,1 Millionen Kilogramm ebenso einen Spitzenwert. Die Ernte lag 13 Prozent über dem zehnjährigen Mittel und 15,5 Prozent über jener des Vorjahrs. Rekorde beim Pinot noir Bei der Sorte Pinot noir gab es mit 736462 Kilogramm die grösste je im Kanton Bern eingebrachte Erntemenge. Ein wichtiger Grund ist der kontinuierliche Flächenzuwachs. Der durchschnittliche Zuckergehalt lag heuer bei 97 Öchsle. Der höchste gemessene Wert zeigte sogar 123,5 Öchsle. Immer noch die Hauptsorte im Bernbiet ist mit 863668 Kilogramm der Chasselas, obwohl die Fläche in den letzten Jahren kontinuierlich geschrumpft ist. Obwohl die Weinbilanz flächendeckend erfreulich ausfällt, berichtet der Kommissär Unterschiedliches aus den Regionen des Kantons Bern. In der Region Bielersee stieg die Traubenernte um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in dem Hagel die Menge dezimiert hatte. Das Gebiet Jolimont weist gegenüber dem Vorjahr rund 5 Prozent mehr Ertrag aus. Die Winzer am Thunersee brachten praktisch die gleiche Erntemenge ein wie im Vorjahr, obwohl in den Rebbergen von Spiez die Hälfte der Ernte durch Hagel zerstört worden ist. Die Trauben dieser Saison reifen nun im Keller zu «verkaufsfertigen» Weinen. Die ersten Weine dürften laut Maurer schon im Frühjahr 2010 auf den Markt kommen. pd>

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