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Zwischenfall beim Bärenpark: Reto Nause schwieg und plante

Sicherheitsdirektor Reto Nause wusste um den Knaben, der Anfang Juli beim Bärenpark ins Wasser fiel. Der Entschluss, die Aaretreppe zu sichern, sei damals gefallen. Der Zaun dürfe aber keinesfalls neue Gefahren schaffen.

Schon nächste Woche versperrt ein Zaun den ungehinderten Zugang zur Aare, nachdem zwei Kinder beim Bärenpark ins Wasser fielen.
Schon nächste Woche versperrt ein Zaun den ungehinderten Zugang zur Aare, nachdem zwei Kinder beim Bärenpark ins Wasser fielen.
Beat Mathys

Am 9. Juli fiel ein Knabe beim Bärenpark in die Aare. Exakt einen Monat später passierte dasselbe einem Mädchen. Beide Vorfälle endeten glimpflich. Der Stadtberner Sicherheitsdirektoren Reto Nause (CVP) war informiert. «Ich habe schon nach dem ersten Vorfall beschlossen, dass ein Zaun hinkommt. Seither sind wir am Planen», sagt Nause. Allerdings ordnete er damals keine Sofortmassnahmen an. Nach dem zweiten Vorfall reagierte er nun rasch: Bereits nächste Woche wird ein Notzaun errichtet.

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