Zum Hauptinhalt springen

Zwei Beschwerden gegen Muriger Gemeindepräsidenten-Wahl

Die Gemeindepräsidenten-Wahl von Muri wird zum Fall für die Justiz. Bei Regierungsstatthalter Christoph Lerch sind zwei Beschwerden eingegangen, wie Lerch am Freitag mitteilte.

Bei Regierungsstatthalter Christoph Lerch gingen bereits zwei Beschwerden ein.
Bei Regierungsstatthalter Christoph Lerch gingen bereits zwei Beschwerden ein.
Adriana Bella

Die Gemeinde Muri soll nun innert zehn Tagen eine Stellungnahme einreichen. Wie die Beschwerden begründet werden, ist nicht bekannt. Lerch sagte, Auskünfte dazu stünden der verfahrensführenden Behörde nicht zu. Bei den Beschwedeführenden handle es sich um zwei Einzelpersonen.

«Im Vordergrund stehen abstimmungstechnische Fragen, insbesondere in Zusammenhang mit der Berechnung des absoluten Mehrs im ersten Wahlgang», erklärte der amtierende Gemeindepräsident Hans-Rudolf Saxer auf Anfrage.

Der Freisinnige Thomas Hanke war am 17. Juni im ersten Anlauf zum Gemeindepräsidenten gewählt worden. Er lag dabei nur elf Stimmen über dem absoluten Mehr, ansonsten hätte es einen zweiten Wahlgang gegegen. Hanke erreichte 2513 Stimmen und distanzierte die zwei Mitbewerberinnen um rund 1100 beziehungsweise 1400 Stimmen.

SDA/dln

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch