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Wildschäden: Zustand im Bremgartenwald «untragbar»

Die Wildschäden im Bremgartenwald sind laut Kanton «untragbar». Die Situation ist seit Jahren dieselbe – obwohl Jäger und Waldbesitzer auf Zusammenarbeit setzen.

Im Berner Bremgartenwald haben Weisstannen kaum Überlebenschancen. Die zarten Weisstannenspitzen werden von Rehen bevorzugt verspeist.
Im Berner Bremgartenwald haben Weisstannen kaum Überlebenschancen. Die zarten Weisstannenspitzen werden von Rehen bevorzugt verspeist.
Urs Baumann

Im neu erschienenen Wildschadengutachten des Kantons Bern erscheint der Bremgartenwald als Sorgenkind: Er ist rot markiert. Der Bremgartenwald gehört damit zu jenen zehn Prozent der kantonalen Waldfläche, in denen der Wildtiereinfluss auf den Wald als «untragbar» gilt.

In diesen Gebieten kann die Weisstanne nur ausnahmsweise natürlich und ohne Schutz verjüngt werden – andernfalls wird sie von Rehen verspeist, welche die zarten Weisstannenspitzen den gröberen Ästen der Rottanne vorziehen. Das Problem ist kein neues: Schon im Jahr 2013 wies das Wildschadengutachten den Bremgartenwald als Problemzone aus.

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