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Weniger Strassen rund um die «Schütz»

Nicht nur Architekten möchten den Raum rund um die Reithalle neu gestalten. Die Fraktion GB/JA fordert in einer Motion, die Schützenmattstrasse sei aufzuheben.

So sieht das Siegerprojekt aus: Drei Berliner Architekten würden das Gebiet rund um die Schützenmatte so gestalten.
So sieht das Siegerprojekt aus: Drei Berliner Architekten würden das Gebiet rund um die Schützenmatte so gestalten.
zvg

Das Siegerprojekt des international ausgeschriebenen Architektur- und Ideenwettbewerbs Schindler Award ist auf politischer Ebene auf ein Echo gestossen. Drei Berliner Architekten präsentierten die Berner Schützenmatt, wie sie sein könnte. Unter anderem mit einem Hotel, einem Kulturzentrum am Ort der heutigen Schützenmattstrasse und der Reitschule im Zentrum.

Die stadträtliche Fraktion GB/JA hat nun eine Motion eingereicht, mit welcher sie den Gemeinderat auffordern, die Schützenmattstrasse «aus den Verkehrszwängen zu befreien», um eine Aufwertung der Schützenmatt zu erreichen. «Die studentischen Beiträge zur Gestaltung der Schützenmatte wecken Impulse und Visionen», heisst es im Vorstoss. Die Projekte würden zudem «eine erfrischende Diskussionsgrundlage für die konkrete Zukunft der Schützenmatt und deren funktionale und räumliche Verknüpfung mit den umliegenden Gebieten» schaffen. Das sei ein erster Schritt, um das Kulturviertel mit Progr, Kunstmuseum und der Grossen Halle aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Das Siegerprojekt «Enhance and Revitalize» wurde von der Jury als visuell attraktiv gelobt. Es setze den Fokus auf die Reitschule und schaffe beim Kulturzentrum einen neuen Stadtplatz. Dort, wo sich die Drogenanlaufstelle befindet – sie rückt Richtung Bahnhof –, wird ein Anbau für das Kunstmuseum vorgeschlagen.

Die prämierten Projekte können vom 29.Januar bis 16.Februar auf der Galerie des Kornhausforums in Bern besichtigt werden. sru>

BZ/sru

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