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Warmbächliweg: Jetzt sind Genossenschaften am Zug

Die Stadt Bern hat das Vergabeverfahren für die sechs Baufelder auf dem Gelände der alten Kehrichtverbrennungsanlage lanciert. Sie ist bereit, das ganze Areal an gemeinnützige Wohnbauträger abzugeben.

Christoph Hämmann
Désirée Renggli und Jörg Rothhaupt zeigen die Brache auf dem KVA-Areal. Ab Frühling 2016 soll die Fläche zwischengenutzt werden.
Désirée Renggli und Jörg Rothhaupt zeigen die Brache auf dem KVA-Areal. Ab Frühling 2016 soll die Fläche zwischengenutzt werden.
Susanne Keller
Alle der fünf Kamine der KVA am Warmbächliweg sollen verschwinden.
Alle der fünf Kamine der KVA am Warmbächliweg sollen verschwinden.
Claudia Salzmann
Sie haben keinen Platz in der neuen Planung.
Sie haben keinen Platz in der neuen Planung.
Stefan Anderegg
Die alte Kehrichtverbrennungsanlage in der Stadt Bern soll neuem Wohnraum Platz machen.
Die alte Kehrichtverbrennungsanlage in der Stadt Bern soll neuem Wohnraum Platz machen.
Stefan Anderegg
Gewonnen hat das Nachwuchsbüro BHSF Architekten GmbH und Christian Salewski mit ihrem Projekt «Strawberry Fields».
Gewonnen hat das Nachwuchsbüro BHSF Architekten GmbH und Christian Salewski mit ihrem Projekt «Strawberry Fields».
zvg/Stadt Bern
Das Modell des Gewinnerprojektes.
Das Modell des Gewinnerprojektes.
zvg/Stadt Bern
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Im letzten Sommer hätte man Vorverträge abschliessen wollen, doch dann hiess es für die am Warmbächli-Areal interessierten Wohnbaugenossenschaften: Warten. Warten. Warten.

Am Dienstag fand das monatelange Warten endlich ein Ende. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, hat sie an einer Informationsveranstaltung das Vergabeverfahren für die Abgabe des Areals Warmbächliweg-Güterstrasse – das Gelände der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage – lanciert. Über den einst vom Volk genehmigten Zonenplan hinaus soll dabei nicht nur jede zweite Wohnung von Genossenschaften erstellt werden: «Sämtliche Baufelder sollen an gemeinnützige Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden», heisst es in der Mitteilung der Stadt. Konkret geht es um sechs Baufelder, die im Baurecht abgegeben werden sollen. Das Areal bietet Platz für insgesamt rund 250 Wohnungen. Ende 2012 war in einem städtebaulichen Ideenwettbewerb ein Gestaltungskonzept mit dem malerischen Namen «Strawberry Fields» ermittelt worden. Dieses sei inzwischen vertieft und dessen Realisierbarkeit nachgewiesen worden, schreibt die Stadt.

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