Zum Hauptinhalt springen

Wann Bern die 160'000er-Marke knackt

Gemäss der städtischen Bevölkerungsprognose wächst Bern in den nächsten 30 Jahren bis auf 160'000 Einwohner an.

In der Stadt Bern wohnen immer mehr Menschen.
In der Stadt Bern wohnen immer mehr Menschen.
Archiv/Valérie Chételat

Der Gemeinderat der Stadt Bern will, dass die Bevölkerung in der Stadt Bern wächst. Im 2016 veröffentlichten Stadtentwicklungskonzept setzte er sich zum Ziel, dass die Bevölkerungszahl bis 2050 auf 168'000 ansteigen wird. Per Ende 2018 wohnten 142'500 Personen in der Stadt.

Gestern hat der städtische Statistikdienst seine neusten Prognosen präsentiert. Er geht in seinem mittleren Szenario davon aus, dass die Bevölkerungszahl bis 2050 auf rund 160'000 ansteigen wird. Die Statistiker erwarten also ein geringeres Wachstumstempo, als der Gemeinderat als Ziel gesetzt hat.

Nach diesem Szenario nimmt die Bevölkerung durchschnittlich um 550 Personen pro Jahr zu, was einer Wachstumsrate von 0,36 Prozent entspricht. Der Dienst erneuert seine Prognose alle fünf Jahre und hat erstmals eine Prognose für die Mitte des Jahrhunderts erstellt. Die Bevölkerung mit Schweizer Pass nimmt bis 2050 um knapp 6800 Personen zu, während die Zunahme bei der ausländischen Bevölkerung gut 10'000 Personen ausmacht.

Die Statistiker haben drei Szenarien berechnet. Bei der erwähnten Prognose von 160'000 Einwohnern bis 2050 handelt es sich um das mittlere Szenario. Ein hohes Szenario kommt sogar auf 162'000 Personen, während ein tiefes mit einer Bevölkerung von 152'000 Personen rechnet.

Bümpliz wächst stark

Die Bevölkerungsentwicklung verläuft in den Stadtteilen unterschiedlich. Mit einer Zunahme von rund 5000 Einwohnern wird das absolute Bevölkerungswachstum in Bümpliz-Oberbottigen am stärksten sein.

Die Zunahme in den übrigen Stadtteilen sieht wie folgt aus: Kirchenfeld-Schosshalde (+4588), Mattenhof-Weissenbühl (+2820), Breitenrain-Lorraine (+2765), Länggasse-Felsenau (+1895) und Innenstadt (+70). Für die Prognose der Zahlen nach Stadtteilen haben die Statistiker speziell die geplanten Überbauungen berücksichtigt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch