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Wärmeverbund Lyss Nord wird realisiert

Im April beginnen die Arbeiten für den Wärmeverbund Lyss Nord. Die ersten Haushalte sollen 2017 mit der Abwärme der GZM beheizt werden.

Die Abwärme der Lysser GZM, die Schlachtabfälle verwertet, könnte halb Lyss beheizen (Archivbild).
Die Abwärme der Lysser GZM, die Schlachtabfälle verwertet, könnte halb Lyss beheizen (Archivbild).
Walter Pfäffli

Am 4. April beginnt die Wärme Lyss Nord AG mit den Bauarbeiten für den Wärmeverbund im Norden dieser Ortschaft. In den Jahren 2017 und 2018 sollen die ersten Kunden im Industriering und an der Bielstrasse Wärme aus der Verwertung von Schlachtabfällen beziehen können.

Hinter der Wärme Lyss Nord AG steht nämlich nebst der Seelandgas AG und der Energie Seeland AG auch die Centravo AG, Mutterfirma der GZM Extraktionswerke AG. Diese verwertet in Lyss Schlachtabfälle - ein Prozess, bei dem pro Jahr rund 46 Gigawattstunden nutzbare Abwärme entsteht. Das entspricht gemäss einer Mitteilung der Wärme Lyss Nord AG vom Freitag der Hälfte des jährlichen Heizenergiebedarfs aller Lysser Haushalte.

Schon im September 2013 hatten die drei Firmen bekanntgegeben, sie wollten die Abwärme aus dem Verwertungsprozess für den Aufbau eines Wärmeverbunds nutzen. Im Sommer 2015 gründeten sie die Wärme Lyss Nord AG.

Der Wärmeverbund soll nun in Etappen aufgebaut werden. Der vorläufige Endausbau ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Das Investitionsvolumen gibt die Wärme Lyss Nord AG mit 15 Millionen Franken an.

(SDA)

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