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Villa-Räumung führte zu den Scharmützeln

Die Flaschenwürfe am Wochenende gegen Polizisten waren offenbar eine Protestaktion gegen die Räumung der besetzten Villa in der Länggasse.

Die Villa steht im Länggassquartier. Die Polizei hat das besetzte Haus am letzten Freitag geräumt.
Die Villa steht im Länggassquartier. Die Polizei hat das besetzte Haus am letzten Freitag geräumt.
Claudia Salzmann
Das waren die Regeln der Gemeinschaft: «Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag.»
Das waren die Regeln der Gemeinschaft: «Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag.»
Claudia Salzmann
Die Hausbesetzer wollten sich ein eigenes Klo bauen.
Die Hausbesetzer wollten sich ein eigenes Klo bauen.
Claudia Salzmann
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Beim Bollwerk sind in der Nacht auf Samstag Polizisten mit Flaschen und Steinen beworfen worden. Laut der Polizei war eine Spontankundgebung von der Reitschule her via Bollwerk in Richtung Kunstmuseum gezogen. Dort hätten rund 20 Vermummte die Polizisten «unvermittelt» beworfen.

Unklar blieb der Ursprung oder der Anlass der Kundgebung. Die Mediengruppe der Reitschule wies darauf hin, dass der Bereich Hodlerstrasse/Bollwerk nicht zum «Verantwortungs- und Einflussbereich» der Reitschule gehöre. Man habe keine Infos über die Hintergründe, vermute aber, dass es sich um eine Protestaktion gehandelt habe. Die Flaschenwürfe seien wohl «mutmassliche Aufsichtsbeschwerden per Flaschenpost» gewesen.

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