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Verwirrspiel um 16-jährige «Vermisste»

Ihre Familie startete vor Sorge eine Suchaktion. Wo war das Mädchen die letzten drei Tage, ehe sie am Bahnhof Bern wieder auftauchte?

Seit Freitagabend fehlte von einer jungen Bernerin jede Spur, dann tauchte sie plötzlich am Sonntag wieder auf.
Seit Freitagabend fehlte von einer jungen Bernerin jede Spur, dann tauchte sie plötzlich am Sonntag wieder auf.
Andreas Blatter

Weil seine Tochter am Freitagabend nicht nach Hause gekommen war, startete ein besorgter Vater eine Suchaktion. Mit den Worten «Ich weiss nicht, was los ist» wird der Vater in einem Bericht von «20 Minuten» zitiert. Am Sonntag sei die «Vermisste» nun wieder aufgetaucht, und die Frage stellt sich, ob sie einfach nicht gefunden werden wollte.

Das 16-jährige Mädchen* arbeitet unter der Woche in Mürren, lebt aber im Berner Breitenrainquartier. Am Freitagabend habe sie sich mit ihrem neuen Freund in Bern treffen wollen. Um wen es sich dabei handelt, darüber liess die Jugendliche ihre Familie offenbar im Dunkeln.

Anrufversuche gingen ins Leere, doch anscheinend liess die «Vermisste» sogar eine enge Freundin wissen, dass man aufhören solle, nach ihr zu suchen. Eine Bitte, die bei ihrer Familie auf taube Ohren stiess. Stattdessen wurde die Polizei eingeschaltet. Diese wollte aber erst am Montag mit der Suche beginnen, berichtet ein Freund der Familie.

Nachdem das Mädchen nun wieder auf der Bildfläche erschienen ist, bestätigt sich die Skepsis der Behörden. Nicht nur ihre Familie fragt sich, was das gewesen sein soll.

* Name der Redaktion bekannt

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