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Uferweg-Provisorium wird teuer

Die provisorischen Massnahmen, die den alten Uferweg sichern, kosten die Gemeinde knapp 131'000 Franken. Die geplante Wegverlegung hätte sie mit lediglich 108'000 Franken belastet.

Der alte Uferweg vom Parkplatz Wehrliau zum Muribad ist von prächtigen Allebäumen gesäumt.
Der alte Uferweg vom Parkplatz Wehrliau zum Muribad ist von prächtigen Allebäumen gesäumt.
Tanja Buchser

Der alte, von prächtigen Alleebäumen gesäumte und deshalb allseits beliebte Uferweg vom Parkplatz Wehrliau zum Muribad ist gerettet. Für vorerst fünf Jahre: Mit provisorischen Massnahmen – einer Art natürlicher Bremsvorrichtung aus mehreren 9 bis 15 Meter langen Bündeln aus Baumstämmen – hat der Kanton erst Anfang Jahr das Ufer so gesichert, dass es den Fluten der Aare weiterhin standhält.

Er kam so all jenen entgegen, die zuvor lauthals gegen die zunächst geplante Wegverlegung an den Fuss des Aarehangs protestiert hatten.Kosten wird das Provisorium laut Voranschlag 195'000 Franken. Das schreibt der Muriger Gemeinderat auf einen Vorstoss aus den Reihen von SP und Grünen.

Und: Daran werde zwar der Kanton seinen Teil beisteuern, nicht aber der Bund, da das Provisorium als Unterhalt gelte und deshalb nicht beitragsberechtigt sei. Laut kantonalem Wasserbaugesetz gehen 33 Prozent der Kosten zulasten des Kantons und 67 Prozent zulasten der Gemeinde. Muri wird also knapp 131'000 Franken hinblättern müssen.

Wenigstens rechnet der Gemeinderat für die nächsten fünf Jahre nicht noch mit Folgekosten. Ausser, ein Sturm oder ein Hochwasser macht aus Sicherheitsgründen weitere Baumfällungen nötig.

Bund hätte gezahlt

Wie im Vorstoss verlangt, stellt der Gemeinderat dieser Zahl die Kosten für die Wegverlegung gegenüber. Er rechnet vor, dass dieses ursprüngliche Projekt auf alles in allem 900'000 Franken geschätzt worden war. Nach Abzug der Beiträge von Bund und Kanton hätte die Gemeinde daran aber nur noch 12 Prozent oder 108'000 Franken leisten müssen. Der kantonale Renaturierungsfonds hatte «zudem zusätzliche Mittel zugunsten der Gemeinde Muri in Aussicht gestellt».

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