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Uferweg: Bietet die Palisade genügend Schutz?

Weder Netze noch ein Erdwall oder ein Steg im See: Eine 160 Meter lange Palisade, gebaut aus Bäumen und Eisenbahnschienen, soll den beliebten Strandweg vor Felsstürzen schützen.

Aufforderung zum zügigen Passieren:  Am Strandweg Spiez–Faulensee droht weiter Steinschlaggefahr. Darum soll hier im Bereich des «Husfrouebrünneli» eine schützende Palisade aus Bäumen und Eisenbahnschienen gebaut werden. Das auf einer Länge von gegen 160 Metern. Bilder Jürg Spielmann
Aufforderung zum zügigen Passieren: Am Strandweg Spiez–Faulensee droht weiter Steinschlaggefahr. Darum soll hier im Bereich des «Husfrouebrünneli» eine schützende Palisade aus Bäumen und Eisenbahnschienen gebaut werden. Das auf einer Länge von gegen 160 Metern. Bilder Jürg Spielmann
Jürg Spielmann
Netze genügten nicht: Gemeindepräsident Franz Arnold und Bauverwalter Martin Wells (r.) an der Abnahme der Schutzwerke im September 2011.
Netze genügten nicht: Gemeindepräsident Franz Arnold und Bauverwalter Martin Wells (r.) an der Abnahme der Schutzwerke im September 2011.
Jürg Spielmann
Das  Band zeigt den Standort der geplanten Schutzbaute. Sie soll rund 20 Meter über dem beliebten Uferweg entstehen.
Das Band zeigt den Standort der geplanten Schutzbaute. Sie soll rund 20 Meter über dem beliebten Uferweg entstehen.
Jürg Spielmann
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Rot-weisse Bänder sind zwischen den Bäume gespannt. Man könnte fast meinen, über dem Strandweg sei ein Tatort abgesperrt. Vielmehr aber signalisieren die Bänder auf halber Distanz des 2,5 Kilometer langen Uferweges die Stelle, die zusätzlich geschützt werden muss. Das, damit sie nie zu einem Tatort respektive Unglücksort werden wird. Der Fels in der Bürg – Triasdolomit mit witterungsanfälligen Einlagerungen von Rauwacke und Gips – ist oberhalb des sogenannten «Husfrouebrünneli» lose und brüchig. Und somit eine latente Gefahr für die beliebte Flanierroute am Thunersee. Das ist nicht neu: Im Dezember 2010 musste der Strandweg wegen akuter Steinschlaggefahr vorübergehend gesperrt werden.

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