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Tops und Flops der Stadtratswahl

80 Personen wurden am Sonntag in den Berner Stadtrat gewählt, mehrere namhafte Personen verpassten aber den Einzug ins Parlament. Das sind die Flops und die Tops der Stadtratswahl.

«Ich bin immer mit Gottvertrauen in die Wahlen gegangen, es hat immer knapp gereicht, jetzt hat es halt einmal knapp nicht gereicht», sagt der nicht mehr gewählte Beat Gubser von der Eidgenössisch-Demokratischen Union. Und: «Ich bin enttäuscht.»  Den Grund, weshalb es nicht gereicht habe, könne er nicht angeben. Er gehe nicht davon aus, dass er in vier Jahren noch einmal kandidiert. «Allerdings weiss man nie, was in vier Jahren ist.»
«Ich bin immer mit Gottvertrauen in die Wahlen gegangen, es hat immer knapp gereicht, jetzt hat es halt einmal knapp nicht gereicht», sagt der nicht mehr gewählte Beat Gubser von der Eidgenössisch-Demokratischen Union. Und: «Ich bin enttäuscht.» Den Grund, weshalb es nicht gereicht habe, könne er nicht angeben. Er gehe nicht davon aus, dass er in vier Jahren noch einmal kandidiert. «Allerdings weiss man nie, was in vier Jahren ist.»
Walter Pfäffli
Die CVP hat ihren dritten Sitz im Stadtrat verloren. Parteipräsident Michael Daphinoff landete auf dem ersten Ersatzplatz. Er habe die Chancen vor den Wahlen  auf 50:50 geschätzt. «Die nationale und die kantonale Tendenz sprach eher gegen uns, unsere gute Arbeit in der städtischen Politik machte mich aber zuversichtlich», so Daphinoff. Die starken Mitteparteien GLP und BDP seien harte Konkurrenten für die CVP in der politischen Mitte. Dennoch: «Es macht mich nachdenklich, dass wir trotz unserem politischen Leistungsausweis und guten Kandidierenden in Bern auf Granit beissen.»
Die CVP hat ihren dritten Sitz im Stadtrat verloren. Parteipräsident Michael Daphinoff landete auf dem ersten Ersatzplatz. Er habe die Chancen vor den Wahlen auf 50:50 geschätzt. «Die nationale und die kantonale Tendenz sprach eher gegen uns, unsere gute Arbeit in der städtischen Politik machte mich aber zuversichtlich», so Daphinoff. Die starken Mitteparteien GLP und BDP seien harte Konkurrenten für die CVP in der politischen Mitte. Dennoch: «Es macht mich nachdenklich, dass wir trotz unserem politischen Leistungsausweis und guten Kandidierenden in Bern auf Granit beissen.»
Stefan Anderegg
Die erstmals für den Stadtrat angetretene Alternative Linke holte einen Sitz. Dabei hatten die prominenten Reitschüler Thomas Locher und David Böhner das Nachsehen gegen die AL-Spitzenkandidatin Christa Ammann. Bei aller Freude über den Sitz bedauert diese, dass das Ziel, gemeinsam mit GPB-DA und PdA Fraktionsstärke zu erreichen, verpasst wurde. Die basisdemokratisch funktionierende Partei will versuchen, «Rot-Grün zu linkeren Positionen zu bewegen und unbequeme Diskussionen anzuregen», sagt Ammann.
Die erstmals für den Stadtrat angetretene Alternative Linke holte einen Sitz. Dabei hatten die prominenten Reitschüler Thomas Locher und David Böhner das Nachsehen gegen die AL-Spitzenkandidatin Christa Ammann. Bei aller Freude über den Sitz bedauert diese, dass das Ziel, gemeinsam mit GPB-DA und PdA Fraktionsstärke zu erreichen, verpasst wurde. Die basisdemokratisch funktionierende Partei will versuchen, «Rot-Grün zu linkeren Positionen zu bewegen und unbequeme Diskussionen anzuregen», sagt Ammann.
zvg
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