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Tausende demonstrieren in Bern für offene Grenzen

Unter dem Motto «Zwischen uns keine Grenzen» haben am Samstagnachmittag in Bern rund 2000 Menschen für die Rechte von Sans Papiers und Flüchtlingen demonstriert.

Schätzungsweise 2000 Menschen protestierten in Bern für die Rechte von Sans Papiers und Flüchtlingen.
Schätzungsweise 2000 Menschen protestierten in Bern für die Rechte von Sans Papiers und Flüchtlingen.
Jürg Spori
«Lager schliessen» – gemeint sind Bundesasylzentren, welche die Flüchtlinge noch stärker in die Isolation trieben.
«Lager schliessen» – gemeint sind Bundesasylzentren, welche die Flüchtlinge noch stärker in die Isolation trieben.
Jürg Spori
Zwischenfälle sind bislang keine bekannt, die bewilligte Kundgebung verlief friedlich.
Zwischenfälle sind bislang keine bekannt, die bewilligte Kundgebung verlief friedlich.
Jürg Spori
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Die Teilnehmenden versammelten sich am frühen Nachmittag auf der Schützenmatte und zogen mit Transparenten friedlich durch die Berner Innenstadt auf den Bundesplatz. In Sprechchören wurden Slogans wie «Bleiberecht überall – kein Mensch ist illegal» skandiert.

Nebst der Legalisierung von Sans Papiers forderten die Demonstrierenden einen Rückschaffungs-Stopp von Asylsuchenden und Bewegungsfreiheit für Flüchtlinge. Den «repressiven und ausländerfeindlichen Tendenzen» müsse die Stirn geboten werden, heisst es im Aufruf der Organisation Solidarité sans frontières.

Die Demonstranten machen sich auf den Weg von der Schützenmatte in Richtung Bundesplatz. Video: Jürg Spori

Kritisiert wurde im weiteren die Schaffung von Bundeszentren, welche die Asylsuchenden noch stärker in die Isolation treibe und Beziehungen zur Zivilbevölkerung erschwerten. Der provisorische F-Aufenthaltsstatus verunmögliche den Betroffenen ein unabhängiges Leben in der Schweiz und treibe sie auf lange Zeit in die Prekarität.

Die Kundgebung wurde von rund 60 Organisationen und Parteien unterstützt, darunter den Grünen und der SP Schweiz.

(SDA)

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