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Stadttheater: Fraubrunnen will nicht zahlen

Auch Fraubrunnen beteiligt sich nicht an der Sanierung des Berner Stadttheaters und vergrössert damit die Fraktion der ablehnenden Regionsgemeinden.

Bereit für den Umbau: Nach Ostern 2015 geht im Stadttheater der Umbau los – und  im dritten Rang ist mit aufgewirbeltem Staub zu rechnen.
Bereit für den Umbau: Nach Ostern 2015 geht im Stadttheater der Umbau los – und im dritten Rang ist mit aufgewirbeltem Staub zu rechnen.
Urs Baumann
Berns Stadttheater vor der Sanierung: Die Sanierung dürfte länger in Anspruch nehmen als geplant.
Berns Stadttheater vor der Sanierung: Die Sanierung dürfte länger in Anspruch nehmen als geplant.
Peter Klaunzer, Keystone
Der neue Eingangsbereich des Berner Stadttheaters mit einem zentralen Korpus, der auch eine Bar ist.
Der neue Eingangsbereich des Berner Stadttheaters mit einem zentralen Korpus, der auch eine Bar ist.
zvg
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Rund 45 Millionen Franken kostet die Sanierung des Berner Stadttheaters. Die Hälfte übernimmt der Kanton, 19 Millionen steuert die Stadt bei. 5 Millionen Franken sollen die 76 Regionsgemeinden zahlen. Doch wollen sich längst nicht alle an der Renovierung der Kulturinstitution beteiligen.

Zu den Neinsagern gehört auch Fraubrunnen. 20'000 Franken hätte die Gemeinde zahlen sollen. Der Gemeinderat teilt nun mit, dass er «wegen der momentan angespannten finanziellen Situation» diesen freiwilligen Beitrag nicht nach Bern überweisen wird.

Von den 76 Gemeinden hat sich bisher die Hälfte entschieden. Nur jede zweite sagte Ja. Damit sind 2,4 Millionen Franken zugesichert. Weil etwa 20 Gemeinden ablehnen und gar nicht oder lediglich einen Teil ihrer Beiträge zahlen, fehlt bereits jetzt 1 Million Franken. Zu jener Hälfte, die noch nicht entschieden hat, gehören auch 8 grosse Kerngemeinden, deren Beiträge besonders wichtig sind, Wohlen und Ostermundigen etwa.

(BZ)

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