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Stadt und Region Bern unterstützen Botta-Sternwarte

Stadt und Region Bern wollen den Neubau des Observatoriums und Infozentrums der Sternwarte Uecht unterstützen. Sie bezahlen dafür knapp 150'000 Franken.

Der Tessiner Stararchitekt Mario Botta wird die neue Sternwarte bauen.
Der Tessiner Stararchitekt Mario Botta wird die neue Sternwarte bauen.

Und wieder geht es einen kleinen Schritt voran für den Ausbau der neuen Sternwarte auf der Uecht (Gemeinde Niedermuhlern). Ein Turm, ein Informationszentrum und ein unterirdisches Observatorium sollen entstehen, die Pläne dafür stammen vom Tessiner Stararchitekten Mario Botta.

Jetzt wollen auch Stadt und Region Bern etwas zur Sternwarte beitragen: Der Gemeinderat der Stadt Bern hat beschlossen, jeden gesprochenen Franken aus den 27 Gemeinden der Region Bern-Mittelland zu verdoppeln. Bis Ende August hatten sich die Gemeinden bereit erklärt, den Ausbau der Sternwarte mit einem Betrag von 74'523 Franken zu unterstützen. Diese Summe verdoppelt jetzt die Stadt.

Noch fehlt Geld

«Die 150'000 Franken erachte ich als ein wichtiges Zeichen dafür, dass uns die Stadt Bern und die Gemeinden unterstützen», sagt Stiftungsratspräsident Andreas Blaser. Ziel der Stiftung sei, die Finanzierung des Bauprojekts bis Anfang 2019 sicherzustellen und im zweiten Quartal mit dem Bauen anzufangen.

Der Regierungsstatthalter hat die Baubewilligung bereits erteilt, aber noch fehlt Geld. Knapp zehn Millionen Franken soll das Bauwerk kosten. Wie viel genau vorhanden ist, will Stiftungsratspräsident Andreas Blaser nicht beziffern. Anfang Jahr war erst die Hälfte des Geldes beisammen.

Und auch jetzt sagt Blaser: «Bis jetzt wurden uns rund 50 Prozent des Geldes zugesichert.» Ein Teil stamme von Privaten, dazu sei ein Antrag für über zwei Millionen Franken beim Kanton hängig, den der Grosse Rat in der Frühlingssession im März behandeln wird. «Wir führen aktuell weitere Gespräche mit Unternehmungen und Privaten, um den Fahrplan einhalten zu können.»

Baubewilligung vorhanden

Die Stiftung Sternwarte hat das Baugesuch im Februar 2017 eingereicht. Aber Einsprachen blockierten das Verfahren für eine Weile. Die Opponenten befürchten Mehrverkehr und Strassenstaub. Letzteres, weil eine Strasse nicht asphaltiert ist.

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