Zum Hauptinhalt springen

Stadt und Bund prüfen Tempo 30 auf dem Ostring

Die breite Ausfallachse Ostring in der Stadt Bern war während vieler Monate eine Baustelle. Seit Donnerstagabend rollt der Verkehr dort wieder ungehindert.

Auf der viel befahrenen Strecke gilt wieder Tempo 50. Foto: Franziska Rothenbuehler
Auf der viel befahrenen Strecke gilt wieder Tempo 50. Foto: Franziska Rothenbuehler

Die Bauarbeiten an der Strasse sind abgeschlossen, wie der Gemeinderat mitteilte. Ab dem kommenden Montag werden die Trams der Linie 7 wieder durchgehend von Bümpliz bis zur Endstation Ostring fahren.

Versuch mit Tempo 30

Wie vor den Bauarbeiten gilt auf der viel befahrenen Strecke jetzt wieder Tempo 50. Doch dies wird voraussichtlich nicht so bleiben: «Die Stadt Bern prüft gemeinsam mit dem Bundesamt für Strassen einen Versuch für Tempo 30 auf diesem Abschnitt. Wir sind deswegen im Gespräch», bestätigt Stadt­ingenieur Reto Zurbuchen.

Die Ziele des Versuchs beschreibt der Stadtingenieur so: «Vom Versuch erhofft man sich, dass die Verkehrsteilnehmer mit weniger Tempo, aber insgesamt doch schneller ans Ziel gelangen. Zudem sind bei Tempo 30 die Verkehrssicherheit und die Aufenthaltsqualität grösser, Lärm und Abgase sind geringer.»

Die ausgeführten Arbeiten

In den vergangenen Monaten haben die Bauarbeiter die Gleisanlage ersetzt und die Strasse erneuert. Die Haltestelle Sonnenhof wurde einige Meter stadteinwärts verschoben und hindernisfrei ausgestaltet. Ab dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember wird die Haltestelle Sonnenhof nicht mehr nur von den Trams der Linie 7, sondern auch von den Bussen der Linien 28 (Weissenbühl–Wankdorf) und 40 (Kappelisacker–Sonnenfeld/Allmendingen) angefahren. Im Gegenzug wird die Bushaltestelle Burgernziel aufgehoben.

Die anstehenden Arbeiten

Die Sanierung des Ostrings ist aber noch nicht zu Ende. Die Arbeiten verlagern sich nun in den Trottoirbereich. Hier saniert das Stadtwerk EWB zuerst die Gas-, Wasser- und Stromleitungen sowie einzelne Hausanschlüsse. Diese verlaufen oft unter den Trottoirs. Nach deren Instandsetzung wird auf beiden Strassenseiten eine 1,8 Meter breite Velospur gebaut. Diese wird durch eine Markierung vom Trottoir abgetrennt. Das Projektbudget sieht Kosten von 15 Millionen Franken vor, wovon die Stadt 6,8 Millionen trägt. (sny)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch