Zum Hauptinhalt springen

Stadt präsentiert Hochwasserschutz-Projekte

Die Stadt Bern arbeitet an der Verbesserung des Hochwasserschutzes entlang der Aare. In Prüfung sind zwei Projektvarianten. Eine Ausstellung gibt Einblick in den aktuellen Stand der Arbeiten.

Sie zeigt, dass die Variante Objektschutz für die Aare weit mehr darstellt als bisher bekannt.

So schlagen die Planer nun vor, entlang der Matte einen Quai aus Sandstein zu bauen, der bei hoher Aare vor Hochwasser schützt, bei normalem Wasserstand Flaniergelände ist. Bisher war einfach von Uferverstärkungen und unterirdischen Abdichtungen die Rede gewesen.

Es gehe darum, mit den Mauern einen städtebaulichen Mehrwert zu schaffen, hiess es bei der Eröffung der Ausstellung. Der Denkmalschutz stehe hinter diesem Vorschlag.

Diese Neudefinition der Variante «Objektschutz entlang der Aare» hat Auswirkungen auf die Kosten: Bisher waren sie mit 55 Millionen Franken angegeben worden, jetzt spricht das städtische Tiefbauamt von 93 Millionen Franken. Der Nettoanteil der Stadt wird auf 45 Millionen Franken geschätzt.

Die andere Variante, die noch im Rennen ist, ist - wie seit längerem bekannt - der Bau eines Entlastungsstollens unter der Berner Altstadt hindurch in Richtung Seftau bei Bremgarten. Die Kosten hiefür werden nun mit 128 Millionen Franken angegeben; der Nettoanteil für die Stadt Bern mit 80 Millionen Franken.

Der Berner Gemeinderat wird laut Gemeinderätin Regula Rytz im Februar entscheiden, welche Variante er bevorzugt. Die Bevölkerung soll sich an der Ausstellung im Forum Altenberg ein Bild davon machen können, was nun zur Diskussion steht und welche Auswirkungen die beiden Projekte haben.

SDA/js

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch