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Stadt plant eine grosse Flanierzone

Die geplante Begegnungszone beim Bundesplatz ist nur der Anfang. Dereinst könnte in Bern eine Flaniermeile vom Theaterplatz zum Loeb führen.

Blick von der Schauplatzgasse her in Richtung Amthausgasse: Dieser Bereich will die Stadt Bern zur Begegnungszone umfunktionieren.
Blick von der Schauplatzgasse her in Richtung Amthausgasse: Dieser Bereich will die Stadt Bern zur Begegnungszone umfunktionieren.
Google Streetview

Am Donnerstag gab die Stadt Bern ihre Pläne bekannt, den Übergang von der Schauplatzgasse in die Amthausgasse beim Bundesplatz zur Begegnungszone umzufunktionieren. Das bedeutet, dass Fussgänger, die sich zwischen Bären- und Bundesplatz bewegen, künftig Vortrittsrecht gegenüber Autos geniessen.

Es ist ein kleiner Schritt in Richtung autofreier Flanierzone in ­jenem Bereich. Denn die Absicht der Stadtbehörden, den Verkehr vom nördlichen Rand des Bundesplatzes zu verbannen, wurde bereits im Februar kundgetan.

Damals präsentierte Gemeinderätin Ursula Wyss (SP) ein Verkehrskonzept für die Innenstadt, welches drei Flanierzonen vorsah. Eine davon ist in der Amt­hausgasse zwischen Theaterplatz und Bundesplatz geplant. Im Gegenzug soll auf der Kocher­gasse und dem restlichen Teil der Bundesgasse wieder der Gegenverkehr eingeführt werden.

Die Realisierung der Begegnungszone werde als «Sofortmassnahme» vorgezogen, erklärt Verkehrsplaner Karl Vogel. Zusammen mit der ­Sanierung des Wasserspiels hat der Gemeinderat deshalb zuhanden des Stadtrates einen Ausführungskredit in der Höhe von 2,23 Millionen Franken genehmigt.

Busse nur in Bundesgasse

Die Stossrichtung ist klar: Die Stadt will langfristig den Verkehr komplett auf die Achse Kochergasse–Bundesgasse verlagern. Dies bestätigt auch Karl Vogel. Soll in dem Fall auch die Schauplatzgasse autofrei werden, damit die geplante Flaniermeile gleich bis zum Loebegge reichen würde? «Dies ist eine Idee, die auf der Hand liegt», meint der städtische Verkehrsplaner. Das würde auch bedeuten, dass die beiden Buslinien 10 und 19 neu in beiden Richtungen auf der Bundesgasse verkehren würden.

«Es gibt noch einiges abzuklären und viele Gespräche zu ­führen», sagt Vogel, allen voran ­mit den Gewerbetreibenden. Ein Verkehrskonzept werde frühestens in einem Jahr vorliegen. Wenn alles nach Plan läuft, könnten die verkehrsberuhigenden Massnahmen im Herbst 2019 umgesetzt werden.

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