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Staatsanwältin fordert Gefängnis, Verteidiger schlagen zurück

Im Verfahren gegen die sieben mutmasslichen Kokainschmuggler sind seit Mittwoch die Verteidiger an der Reihe.

Seit über einer Woche stehen sieben Männer wegen Kokainschmuggel in Bern vor Gericht.(Illustration: Karin Widmer)
Seit über einer Woche stehen sieben Männer wegen Kokainschmuggel in Bern vor Gericht.(Illustration: Karin Widmer)

Um 9.35 Uhr war die Staatsanwältin beim Ende angelangt. Sie hatte bereits am Dienstag damit begonnen, dem Regionalgericht Bern-Mittelland ihren Fall zu präsentieren. Das Ende des Plädoyers musste auf den Mittwochmorgen verlegt werden. Die wichtigste Information für die Öffentlichkeit, die Strafanträge, präsentierte sie ganz zum Schluss: Zwischen vier und fünfzehn Jahre fordert die Staatsanwältin für die sieben Männer, die sich seit Anfang November im Berner Amthaus zu verantworten haben. Die Männer aus Nigeria und dem Kongo sollen einem internationalen Kokainschmugglerring angehören, den Stoff vornehmlich aus Amsterdam nach Bern geschafft und sich einer Vielzahl von Straftaten schuldig gemacht haben.

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