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So will die Stadt den Loryplatz beleben

Das lange erwartete Nutzungskonzept für die Belebung des Berner Loryplatzes liegt seit Donnerstag vor. Unter anderem werden die provisorisch bewilligten Marktstände weitergeführt.

Soll aufgewertet werden: Der Loryplatz.
Soll aufgewertet werden: Der Loryplatz.
Stefan Anderegg

Seit langem kämpfen Politiker und Anwohner für einen attraktiveren Loryplatz. 2010 hiess der Stadtrat eine interfraktionelle Motion «Loryplatz beleben!» von Manuel C. Widmer (GFL) und Ruedi Keller (SP) gut, die ein Konzept für die Belebung forderte. Im Dezember 2011 sprach der Gemeinderat 140'000 Franken für ein Nutzungskonzept. Er hielt damals fest, dass der Platz «nach der Migros-Schliessung eine wesentliche Zentrumsfunktion verloren hat.»

Ursprünglich versprochen wurde das Konzept auf Sommer 2012, am Donnerstag wurde es nun effektiv verabschiedet. Der Gemeinderat zeigt im Konzept auf, wie er sich die Belebung des Platzes vorstellt.

Im Vordergrund stehen Massnahmen, die im direkten Einflussbereich der Stadt liegen und sich auf der städtischen Parzelle Loryplatz realisieren lassen. Dabei sind nur geringe bauliche Veränderungen vorgesehen. Das Nutzungskonzept enthält unter anderem folgende Massnahmen:

  • Der Marktbetrieb wird zwei Mal pro Woche bewilligt.
  • Quartierorientierte Nutzungen werden gefördert.
  • Ein Elektrokasten für Marktstände und Quartierverantstaltungen wird installiert.
  • Die Dreiecksplätze werden baulich leicht verändert, so dass sie besser überquert werden können.
  • Das Verkehrsregime auf der Verbindungsstrasse zwischen Köniz- und Schlossstrasse wird überprüft.
  • Ein direkter Fussweg zum Insel-Areal wird geplant.

Weiterführenden Handlungsbedarf ortet das Konzept in der Ansiedlung eines Detail-händlers mit Gütern des täglichen Bedarfs, bei Gebäudesanierungen und -umnutzungen sowie in der städtebaulichen Verdichtung.

Wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt, werden für die Erarbeitung und Umsetzung des Konzepts 90'000 Franken aufgewendet. Weil darin auch die stadträumliche Entwicklung aufgezeigt werden könne, werde auf eine städtebauliche Studie verzichtet. Deshalb wird der vom Gemeinderat gesprochene Kredit von 140'000 Franken nicht voll ausgeschöpft.

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