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«Situation auf der Münsterplattform hat sich gebessert»

Auf der Münsterplattform in Bern hat sich eine Hanf-Dealerszene etabliert. Trotzdem ist die Situation besser, als sie noch vor einem Jahr war, wie der Leiter von Pinto erläutert.

Beat Rüdt

Wer am Nachmittag durch die Herrengasse in Richtung Münsterplattform schreitet, wird oft schon auf dem Münsterplatz auf Englisch angesprochen. Angeboten wird hauptsächlich «Gras» und Marihuana.

Beim Gang über die Münsterplattform wiederholt sich die Szene mehrfach. Auf den ersten Blick scheint der Handel in der Hand von Schwarzafrikanern zu sein.

Dem widerspricht Silvio Flückiger, Leiter des Pinto (Prävention, Intervention, Toleranz) der Stadt Bern: «Die Dealer-Szene ist schwierig einzugrenzen», sagt er auf Anfrage von bernerzeitung.ch. «Die Schwarzen Dealer fallen zwar am meisten auf, aber es hat auch andere».

Ausserdem verbrächten auch viele Schwarzafrikaner, die nicht arbeiten dürfen, ihre freie Zeit auf der Münsterplattform, ohne dass sie zur Dealerszene gehören.

Polizei kontrolliert

«Der Marihuana-Verkauf auf der Münsterplattform ist für die Polizei seit Jahren ein Thema», bestätigt auch Mediensprecherin Stefanie Gerber die Beobachtungen. Die Polizei mache immer wieder Kontrollen und verzeige die Dealer. Oft seien die Beamten in Zivil unterwegs. Dank der Kontrollen stagniere die Situation.

Situation besser als vor einem Jahr

«Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Situation stark verbessert», beobachtet hingegen Flückiger. Pinto ist meist mehrmals täglich vor Ort und stellt eine deutlich bessere Durchmischung des Publikums fest. Es gebe auch oft Kontrollen durch die Polizei.

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