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Schweizerhof-Verantwortliche bestreiten Vorwürfe

Keine Organisation und ausstehende Zahlungen: diese Vorwürfe wurde gegen die Hotel Schweizerhof Bern AG erhoben. Die Firma bestreitet nun, dass beim Umbauprojekt «Schweizerhof» arbeitsrechtliche Bestimmungen nicht eingehalten worden sind.

js
Die Verantwortlichen des Umbauprojekts wehren sich gegen die Vorwürfe.
Die Verantwortlichen des Umbauprojekts wehren sich gegen die Vorwürfe.
Keystone

Die Medienberichte entbehren jeglicher Grundlage, schreibt die Hotel Schweizerhof Bern AG am Donnerstagabend in einer Mitteilung. Hintergrund der Vorwürfe bilde ein Rechtsstreit, den die AG mit dem ehemals beauftragten Architekturbüro austrägt.

Dieses sei im Juni 2010 aufgrund von Planungsfehlern und einer mangelhaften Bauüberwachung abgelöst worden und stellte in der Folge Forderungen in der Höhe von 1,3 Millionen Franken für ausstehende Honorare. Demgegenüber stehe eine Schadenersatzforderung der Hotel Schweizerhof Bern AG für Planungsfehler und mangelhafte Überwachung der Bauausführung in der Höhe von 8,1 Millionen Franken.

Auch die Unia wird kritisiert

Die Verantwortlichen des Umbauprojekts kritisieren im Schreiben auch die Gewerkschaft Unia. Diese verhalte sich tatsachenwidrig und könne Vorwürfe, wonach arbeitsrechtliche Bestimmungen nicht eingehalten würden, weder begründen noch erhärten.

Tatsache sei, dass die Hotel Schweizerhof Bern AG 85 Prozent der Aufträge primär an lokale und regionale Unternehmen vergeben hat. Diese wiederum hätten ihrerseits Aufträge an Sub-Unternehmen vergeben. Auf die Auswahl dieser Sub-Unternehmen habe die AG keinen Einfluss.

Kontrollen erlaubt

Keine Kenntnisse habe die Hotel Schweizerhof Bern AG auch von den Arbeitsbedingungen, welche die jeweiligen Unternehmen mit ihren Arbeitnehmenden aushandeln. Das Unternehmen legt Wert auf die Tatsache, dass sie als Auftraggeberin eng mit der Arbeitsmarktkommission des Kantons Bern und mit Vertretern der Gewerkschaft Unia zusammenarbeitet.

Bisher sei es nach den Kontrollen auf der Baustelle jedenfalls zu keinen Meldungen gekommen, wonach einzelne Firmen gegen die Vorschriften verstossen hätten.

(pd)

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