Schule zieht das Urteil nicht weiter

Ostermundigen

Die Christophorus-Schule ­akzeptiert das Urteil zum Rothusschulhaus. Damit kann die Gemeinde es ab 2023 ­wieder selber nutzen.

Hier darf sie nur noch bis 2023 bleiben: Die Christophorus-Schule will sich nun auf die Suche nach einem Ersatzstandort konzentrieren.

Hier darf sie nur noch bis 2023 bleiben: Die Christophorus-Schule will sich nun auf die Suche nach einem Ersatzstandort konzentrieren.

(Bild: Raphael Moser)

Die Christophorus-Schule darf noch bis zum Sommer 2023 im ­Ostermundiger Rothusschulhaus bleiben, muss danach aber ausziehen. So hat das Regionalgericht Bern-Mittelland entschieden.

Der Vorstand der Christophorus-Schule wird dieses Urteil akzeptieren, wie Präsident Hans Teuscher bestätigt. «Ein Weiterzug ans Obergericht würde nichts bringen.»

Statt Energie in einen praktisch aussichtslosen juristischen Kampf zu investieren, will sich die Schule nun auf die Suche nach einem Ersatzstandort konzentrieren. Man habe bisher 40 Standorte geprüft; 4 davon würden konkret weiterverfolgt, erklärt Teuscher.

Die heilpädagogische Schule hat das Rothusschulhaus von der Gemeinde Ostermundigen gemietet. Diese braucht das Schulhaus wegen der steigenden Kinderzahlen in Zukunft wieder selber und hat der Christophorus-Schule auf 2021 gekündigt.

Die Schulverantwortlichen fochten die Kündigung vor Gericht an, weil ihnen ursprünglich eine längere Mietdauer versprochen worden sei. Das Gericht gewährte der Schule nun eine Mieterstreckung bis 2023.

maz

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