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Schüler bauen in der Ukraine

Bauen statt Fussball schauen: Während in den Städten der Ukraine die Europameisterschaft begann, halfen Steiner-Schüler aus Ittigen auf dem Land, eine Kolchose zum Bildungszentrum umzubauen – und unterliegen der Dorfjugend.

Wiederaufbauer und Wiederaufbauerin: Simon Marbot und Oriana Edman legen Plättli.
Wiederaufbauer und Wiederaufbauerin: Simon Marbot und Oriana Edman legen Plättli.
Samuel Thomi/zvg

«Was wir machen, ist wie ein Geschenk für die Ukraine», sagt Leonie Eichenberger. «Doch auch die Ukrainer werden noch viel dazu beitragen müssen.» Die 17-jährige Jegenstorferin leistete mit ihrer Klasse kürzlich zwei Wochen lang Wiederaufbauhilfe im Gastland der diesjährigen Europameisterschaft. Während in den grossen Städten der Ukraine Fussball gespielt wurde, halfen 34 Schülerinnen und Schüler der Rudolf-Steiner-Schule Ittigen draussen auf dem Land, eine ehemalige Kolchose in ein Schulungszentrum für biologisch-organischen und -dynamischen Landbau umzubauen. Für das Projekt «Schiwa Semlja/Lebendige Erde» reisten sie zweieinhalb Tage mit dem Zug nach Potutory, 80 Kilometer südlich von Lemberg.

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