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Sanierung der Schwabgut-Schule verteuert sich

Der Zustand der Schwabgut-Schule in Bethlehem ist schlechter als angenommen. Deshalb verteuert sich die geplante Sanierung von 870'000 auf 5,17 Millionen Franken.

Das Schulhaus Schwabgut hat dringenden Sanierungsbedarf. Im Bild: Die Räumlichkeiten der Tagesschule Schwabgut.
Das Schulhaus Schwabgut hat dringenden Sanierungsbedarf. Im Bild: Die Räumlichkeiten der Tagesschule Schwabgut.
Stefan Anderegg

Die Volksschule Schwabgut im Stadtberner Schulkreis Bethlehem soll umfassender saniert werden als ursprünglich geplant. Der Gemeinderat hat den Projektierungskredit deshalb um 4,3 auf 5,17 Millionen Franken aufgestockt.

Untersuchungen an der Bausubstanz hätten gezeigt, dass der Gebäudezustand weit schlechter sei als angenommen, teilte der Gemeinderat am Donnerstag mit. Insbesondere müssen die veraltete Haustechnik und die Gebäudehülle erneuert, die Tragstruktur verbessert sowie die Fenster ausgetauscht werden. Zukünftig sollen sämtliche Gebäude der Schulanlage dem Standard Minergie-Eco entsprechen. Zudem sind auf den Flachdächern des Sekundar- und des Primarschulgebäudes sowie auf den Turnhallen Photovoltaikanlagen geplant.

Für die ursprünglich geplante Teilsanierung sprach der Verwaltungsrat der ehemaligen Stadtbauten Bern im Jahr 2013 einen Projektierungskredit von lediglich 870'000 Franken. Das letzte Wort zur Erhöhung des Projektierungskredites hat das Parlament. Bei Annahme der Vorlage könnte die Umsetzung der baulichen Massnahmen im Jahr 2020 beginnen und rund vier Jahre später abgeschlossen werden.

Die Schwabgut-Schule wurde 1959 erstellt und ist eine der grössten Schulanlagen der Stadt Bern. Sie umfasst 20 Klassen aller Stufen sowie eine Tagesschule.

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