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Riesiger «Abfallsack» entwendet

Das Naturhistorische Museum Bern hatte die Litfasssäule im Berner Mattequartier mit einem überdimensionalen Abfallsack eingepackt. Übers Wochenende ist die Installation entwendet worden.

Wurde entwendet: Der grösste «Ghüdersack der Stadt».
Wurde entwendet: Der grösste «Ghüdersack der Stadt».
zvg/NMBE
Die alte Telefonkabine an der Schifflaube war mit einem überdimensionalen Kehrichtsack verpackt. Darauf stand «3000 Kilo Köstlichkeiten». Durch ein Guckloch konnte man ins Innere sehen, wo ein (ausgestopfter) Fuchs schläft.
Die alte Telefonkabine an der Schifflaube war mit einem überdimensionalen Kehrichtsack verpackt. Darauf stand «3000 Kilo Köstlichkeiten». Durch ein Guckloch konnte man ins Innere sehen, wo ein (ausgestopfter) Fuchs schläft.
Stefan Anderegg
Das herzerwärmende Murmeltier war auch als Attraktion bei der Museumsnacht. Hier startete nämlich die Schnitzeljagd für Familien.
Das herzerwärmende Murmeltier war auch als Attraktion bei der Museumsnacht. Hier startete nämlich die Schnitzeljagd für Familien.
Alexandra Graber
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Das Naturhistorische Museum Bern benutzt die historische Litfasssäule seit November als Ausstellungssatelliten. Derzeit ist ein präparierter Fuchs in der ehemaligen Telefonkabine zu sehen. Thematisch geht es um wilde Tiere in der Stadt, die sich von den Abfällen der Zivilisation ernähren.

Das Museum hatte die Säule mit einem 5462-Liter-Abfallsack eingepackt. Die Installation besteht aus Stoff und wurde mit Unmengen von Verpackungsmaterial in Form gebracht. In der Nacht auf Samstag wurde der «grösste Ghüdersack der Stadt» nun von Unbekannten entwendet.

Museum bittet um Rückgabe

Das Naturhistorische Museum befürchtet, dass die Installation, die erst seit zwei Wochen steht, Vandalen zum Opfer gefallen ist. «In Anbetracht der eingeschränkten Verwendungsmöglichkeiten bittet das Museum die Ghüdersack-Diebe um Rückgabe», heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. An die Polizei gewendet habe man sich bis jetzt noch nicht. Ungeachtet des unschönen Vorfalls halte das Naturhistorische Museum an seinem Satelliten-Konzept fest. Im März soll an der Bus-Haltestelle Wyler sogar ein zweiter Satellit entstehen.

pd/js

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