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Regionsgemeinden tragen KTB-Gründungskosten mit

Die Regionsgemeinden beteiligen sich an den Gründungskosten von Konzert Theater Bern (KTB) und helfen auch das Loch in der Kasse des Stadttheaters stopfen. Das beschloss die Teilkonferenz Kultur der Regionalkonferenz Bern-Mittelland am Donnerstag.

Die Gründungskosten belaufen sich auf 2,5 Millionen Franken. Die Teilkonferenz bewilligte ihren Anteil von 275'000 Franken. Zuvor hatten bereits Stadt und Kanton Bern ihre Anteile von 975'000 Franken und 1,25 Millionen Franken genehmigt.

Das Konzert Theater Bern entsteht aus der Fusion von Stadttheater Bern und Berner Symphonieorchester. Zu den Gründungskosten gehören die Ausgaben für die Projektarbeiten, für die Vermeidung von Härtefällen beim Personal und für die verzögerte Umsetzung von Sparmassnahmen.

Zusätzlich müssen die Regionsgemeinden noch das letzte Defizit des Stadttheaters vor der Fusion mittragen. Es beläuft sich auf 1,5 Millionen Franken; der Gemeinde-Anteil beträgt auch hier elf Prozent.

Die Teilkonferenz winkte die Anteile an die Gründungskosten und am Bilanzfehlbetrag ohne Diskussion durch. Bei der Abstimmung gab es allerdings nebst gut 110 Ja-Stimmen auch 4 Nein-Stimmen und 14 Enthaltungen.

Die stille Opposition kam von einigen kleineren Gemeinden. Offenbar ergriff niemand das Wort, weil sich die Kritiker der Vorlage aufgrund der unterschiedlichen Stimmstärke der Gemeinden sowieso auf verlorenem Posten sahen.

Veloweg entlang der Aare

An der Regionalversammlung gab es auch zu den anderen zehn Traktanden keine einzige Wortmeldung eines Gemeindepräsidenten. So wurde etwa das Realisierungsprogramm 2010/11 zum Projekt Aareschlaufen ohne Diskussion gutgeheissen.

Die Gemeinden wollen unter anderem das Fussweg-Netz entlang der Aare optimieren und auf der einen Seite des Flusses auch einen durchgehenden Veloweg schaffen. Dabei bemühen sie sich laut den Unterlagen darum, «das Konfliktpotenzial mit den Fussgängern zu minimieren».

SDA/js

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