Zum Hauptinhalt springen

Zwischen Worblaufen und Bern ging nichts mehr

Am Dienstagmittag zog ein Kurzschluss den Zügen zwischen Bern und Worblaufen bis in die Nacht den Stecker. Seit Mittwochmorgen herrscht wieder Normalverkehr.

Reger Betrieb vor dem Hotel Schweizerhof in Bern: Hunderte Pendler müssen auf die Bahnersatzbusse der RBS ausweichen.
Reger Betrieb vor dem Hotel Schweizerhof in Bern: Hunderte Pendler müssen auf die Bahnersatzbusse der RBS ausweichen.
Florine Schönmann
Insgesamt seien 30'000 bis 40'000 Bahnreisende von der Störung betroffen, schätzt RBS-Sprecherin RBS-Sprecherin Fabienne Thommen.
Insgesamt seien 30'000 bis 40'000 Bahnreisende von der Störung betroffen, schätzt RBS-Sprecherin RBS-Sprecherin Fabienne Thommen.
Florine Schönmann
Die Passagiere des betroffenen Zugs mussten zu Fuss zum nächsten Bahnhof.
Die Passagiere des betroffenen Zugs mussten zu Fuss zum nächsten Bahnhof.
20 Minuten/Leserreporter
1 / 8

Passagiere hörten am Dienstag um 11.15 Uhr einen Knall und rochen Verbranntes. Die Zugkomposition des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS) blieb zwischen dem Schanzentunnel und der Station Felsenau sofort stehen.

Wie RBS-Sprecherin Fabienne Thomann bestätigte, führte ein Kurzschluss dazu, dass die Fahrleitung auf einer Länge von 400 Metern heruntergerissen wurde. Der Stromausfall zwischen Bern und Worblaufen war total. Die Passagiere konnten den Zug zu Fuss über die Geleise verlassen.

«Wir mussten 400 Meter Fahrleitung flicken und 2 Kilometer Speiseleitung ersetzen.»

Fabienne Thommen, RBS

Nadelöhr blockiert

Auf der Zielgeraden des RBS-Netzes, im Nadelöhr vor dem Bahnhof Bern, ging darauf für 30 000 bis 40 000 Passagiere während des ganzen Tages gar nichts mehr. Bis zum Betriebsschluss heute Morgen früh um 0.45 Uhr blieb die Linie unterbrochen. Einsatztrupps waren in der Nacht laut Sprecherin Fabienne Thommen damit beschäftigt, die Fahrleitung zu reparieren und ein 2 Kilometer langes Stück der Stromeinspeiseleitung zu er­setzen.

Der RBS informierte am Dienstag laufend über Twitter. Vorerst war auch der Bahnhof Worblaufen ohne Strom, am Mittag konnte er aber den Betrieb wiederaufnehmen. Die Passagiere wurden angewiesen, wenn möglich in Zollikofen oder Bern-Wankdorf auf die S-Bahn-Züge der BLS um­zusteigen. Passagiere aus Worb wurden auf die Tramlinie 6 umgeleitet. Zwischen Bern und Worblaufen waren zahllose Bahnersatzbusse unterschiedlicher Busgesellschaften unterwegs, die in Bern auf dem Bahnhofplatz vor dem Hotel Schweizerhof anhielten. Viele Reisende mussten am Dienstag umsteigen und Verspätungen in Kauf nehmen.

Wieder normaler Betrieb

Schon am Dienstagabend kündigte der RBS dann für Mittwochmorgen die Wiederaufnahme des Normalbetriebs auf der Bahnlinie Worblaufen–Bern an.

pd/svb

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch