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Randalen: Stadt Bern reicht Strafanzeige ein

Nach den Randalen im Berner Mattenhofquartier reicht die Stadt Bern Strafanzeige gegen Unbekannt ein.

Opfer der Chaoten: Modeboutiquebetreiber Mamadou.
Opfer der Chaoten: Modeboutiquebetreiber Mamadou.
Tobias Marti
Diese Telefonkabine beim Inselspital wurde nicht nur bemalt. Zusätzlich wurden die Scheiben eingeschlagen.
Diese Telefonkabine beim Inselspital wurde nicht nur bemalt. Zusätzlich wurden die Scheiben eingeschlagen.
Tobias Marti
Die Fassade des Geschäfts der Inneneinrichtung Roth.
Die Fassade des Geschäfts der Inneneinrichtung Roth.
Tobias Marti
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Der Gemeinderat verurteilte die Randalen vom vergangenen Wochenende: Die massiven Sachbeschädigungen und die Steinwürfe auf Polizisten und Feuerwehrkräfte seien inakzeptabel. Die Stadtregierung hofft, dass die Urheber der Ausschreitungen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, die Ermittlungen der Polizei zu unterstützen.

An den Liegenschaften der Stadt Bern entstand laut Gemeinderat Sachschaden in der Höhe von 45'000 bis 60'000 Franken. Konkret seien dies eine Mauer der Schulanlage Brunnmatt und ein Gebäude an der Laupenstrasse 51, wo Wände versprayt wurden. Und bei der Wirtschafts- und Kaderschule Bern an der Effingerstrasse seien die Eingangstüre eingeschlagen und an Gebäude und der Signalisation Effingerstrasse 70 / Schlösslistrasse 29 diverse Farbschäden entstanden.

Die gesamte Schadenssumme beläuft sich laut Staatsanwaltschaft auf mindestens 300'000 Franken.

Parallelen in Basel und Zürich?

Nach einer unbewilligten Party am Warmbächliweg hatten sich mehrere hundert Personen in der Nacht auf Sonntag zu einem Umzug in Richtung Innenstadt formiert. Unterwegs schlugen sie Fenster und Türen ein, besprayten Fassaden, zerstörten Telefonkabinen und warfen Rauchpetarden in ein Gebäude. Die Polizei hinderte sie daran, in die Innenstadt vorzudringen.

Der Gemeinderat wies am Mittwoch darauf hin, dass es Parallelen zwischen den Ausschreitungen vom Wochenende und jüngsten Randalen in Basel und Zürich gebe. Die Polizeikorps der grossen Städte sollten sich mit dem neuen Gewaltphänomen vertieft auseinandersetzen, schreibt der Gemeinderat.

SDA/cla

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