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Quartierkommission stellt Kult-Inseli unter Schutz

Beide Varianten zur Sanierung des Freibads Weyerli sollen weiterverfolgt werden, findet die Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem.

Das Inseli soll geschützt werden.
Das Inseli soll geschützt werden.
Andreas Blatter

Der Präsident der Quartierkommission Bümpliz/Bethlehem (QBB) spitzte nur leicht zu, als er die Diskussion der Delegierten über die Sanierung des Freibads Weyerli resümierte. «Ich halte fest, dass das Kult-Inseli unter unserem Schutz steht», sagte Bernardo Albisetti. Tatsächlich waren sich die Delegierten einig, dass der Betonring in der Mitte des Weihers «eine Attraktion von schon fast historischem Wert» sei, die es zu erhalten gelte.

Ebenso erhaltenswert findet die QBB die Grosszügigkeit der Anlage, wobei sie sich weder Weiher noch Liege- und Spielwiese kleiner vorstellen mag. Bei der Anordnung des Regenerationsbereichs seien auch andere Flächen zu prüfen, schreibt die QBB darum in der Vernehmlassung des städtischen Sportamts zu den beiden Sanierungsvarianten. Der Hintergrund: Die günstigere Variante der «biologischen Wasseraufbereitung» braucht eine 5000 Quadratmeter grosse Zone für die Wasserreinigung – in einem ersten Entwurf wurde dafür das Inseli geopfert.

Grundsätzlich finden die QBB-Delegierten die Naturbadvariante aber «interessant». Weil das Becken im Winter gefüllt bliebe, böte sich die Möglichkeit, das Weyerli zu einer «attraktiven, familienfreundlichen Ganzjahresanlage weiterzuentwickeln». Doch weil damit, abgesehen vom grossen Platzbedarf, weitere Risiken und Fragen verbunden seien, empfehlen die QBB-Delegierten, auch die «konventionelle Wasseraufbereitung» vertieft abzuklären.

Laut Sportamtleiter Christian Bigler soll die Vernehmlassung bald abgeschlossen werden. «Wir möchten mit dem Ergebnis noch diesen Sommer an den Gemeinderat gelangen», sagt er.

(BZ)

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