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Die Kehrseite des Wachstums

Die Gemeinde muss in nächster Zeit dreizehn neue Schulklassen schaffen. Die Folgen: hohe Kosten und eine enttäuschte Christophorus-Schule. «Doch wir haben keine andere Wahl», so der Gemeinderat.

Heute leben in der Gemeinde Ostermundigen 17'000 Menschen. In acht Jahren sollen es bereits 18'000 sein. Der Gemeinderat setzt grosse Hoffnungen in die Wachstumsstrategie, will mit den zusätzlichen Steuereinnahmen die Gemeindefinanzen wieder ins Lot bringen. Doch die Strategie hat auch eine Kehrseite: Die Zahl der Schulkinder steigt von 1500 auf rund 1800. Es braucht also gleich 13 neue Klassen.

Eine Planungsgruppe hat nun analysiert, dass die zusätzlichen Primarklassen in den vier bestehenden Schulhäusern untergebracht werden können. Für die Oberstufenklassen gebe es aber zu wenig Platz. Deshalb will die Gemeinde das Schulhaus Rothus ab 2018 schrittweise wieder in Betrieb nehmen.

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