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Panaschierkönig Reto Nause

Reto Nause (CVP) hat mit grossem Abstand die meisten Fremdstimmen von anderen Blöcken geholt, insbesondere von RGM-Wählern. Auch Alexander Tschäppät holte Stimmen über seinen eigenen Block hinaus.

Der neue Berner Gemeinderat: Reto Nause (CVP), Ursula Wyss (SP), Alexander Tschäppät (SP), Franziska Teuscher (GB) und Alexandre Schmidt (FDP) (von links).
Der neue Berner Gemeinderat: Reto Nause (CVP), Ursula Wyss (SP), Alexander Tschäppät (SP), Franziska Teuscher (GB) und Alexandre Schmidt (FDP) (von links).
Tanja Kammermann
Gewählt: Ursula Wyss (SP) 21'318 Stimmen
Gewählt: Ursula Wyss (SP) 21'318 Stimmen
Keystone
Nicht gewählt:Béatrice Wertli (CVP) 3232 Stimmen
Nicht gewählt:Béatrice Wertli (CVP) 3232 Stimmen
Haldemann/zvg
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Die Rot-Grün-Mitte-Liste (RGM) mit ihren vier Kandidaten – und dann noch Reto Nause auf den fünften Platz: So füllten etliche Bernerinnen und Berner ihren Wahlzettel aus. Dies zeigt eine Analyse der Ergebnisse der Gemeinderatswahlen. 1952-mal stand der Name Reto Nause auf veränderten Wahllisten von RGM. So viele Stimmen auf einer Liste eines anderen Blocks holte sonst keiner der vierzehn Kandidaten. Auch bei den Stimmen auf Listen ohne Parteibezeichnung erreichte Nause mit grossem Vorsprung den Bestwert aller Kandidaten. Und: Nause wurde auf Listen der Bürgerlichen weit häufiger panaschiert als die bürgerlichen Kandidaten auf Mittelisten.

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