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Ostermundigen rechnet mit einem Defizit

Ostermundigen präsentierte gestern den Finanzplan. Die Gemeinde erwartet 2010 ein Defizit von 2,6 Millionen Franken.

Im Voranschlag für das Jahr 2010 führt die Gemeinde ein Defizit von 2,6 Millionen Franken. Dies ist laut den Verantwortlichen weder überraschend noch problematisch. Die Gemeinde verfügt laut Gemeindepräsident Christian Zahler über genügend Eigenkapital, um dieses Defizit zu decken. Zudem sind die wichtigsten Investitionsvorhaben bald ausgeführt, sodass die Gemeinde mittelfristig wieder schwarze Zahlen erwartet.

Der Grund für die roten Zahlen ist vor allem bei den Investitionen zu finden. Sowohl im laufenden Jahr als auch im Budgetjahr sind diese ausserordentlich hoch. Die Investitionen in steuerfinanzierte Vorhaben belaufen sich für das Jahr 2010 auf 10,2 Millionen. Davon werden 8 Millionen Franken für die Sanierung der Schulhäuser eingesetzt, ein weiteres Grossprojekt ist die Sanierung des Leitungsnetzes.

Gemeindepräsident Zahler betonte, wie wichtig in all diesen Berechnungen das Wachstum der Gemeinde sei. So sei in diesem Jahr die Bevölkerung um 130 Einwohner angewachsen, neue Wohnungen seien zudem bald bezugsbereit. «Aus finanzieller Sicht ist es nun natürlich interessant, zu sehen, ob diese Überbauung steuertechnisch die Erwartungen erfüllt», so Zahler. Für die Verantwortlichen ist klar, dass nur eine positive Gemeindeentwicklung mit einer Zunahme der Bevölkerung die Gemeinde wieder in die schwarzen Zahlen bringen wird.

Da in der Gemeinde vorerst keine neuen Einzonungen vorgenommen werden sollen, hat der Gemeinderat bei der Fachhochschule Burgdorf eine Verdichtungsstudie in Auftrag gegeben. Diese soll aufzeigen, in welchen Bereichen die Gemeinde auf dem bestehenden Wohngebiet weiter wachsen kann. «Wir wollen sehen, was quantitativ möglich ist und wie die Qualität weiter gesteigert werden kann», so Zahler.

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