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Ohne Wenn und Aber Ja zum Wasserverbund

Das Parlament in Muri hat sich einstimmig für den Anschluss an den Wasserverbund Region Bern ausgesprochen. Das letzte Wort hat das Stimmvolk.

Das Pumpwerk in der Wehrliau geht wohl an den Wasserverbund über.
Das Pumpwerk in der Wehrliau geht wohl an den Wasserverbund über.
Archiv/Max Füri

Der Wasserverbund Region Bern ist wohl schon bald um ein Mitglied grösser. Ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung sprach sich das Parlament in Muri am Dienstagabend für diesen Schritt aus. Folgt ihm nun auch noch die Bevölkerung an der Urne, tritt die Gemeinde auf Anfang 2020 dem grossen regionalen Wasserversorger als siebzehntes Mitglied bei.

Damit gehen das grosse Pumpwerk in der Wehrliau, zwei Quellen, zwei Reservoirs sowie die grossen Wasserleitungen an den Wasserverbund über. Das sogenannte Verteilnetz mit den kleinen Leitungen bleibt dagegen bei den Gemeindebe­trieben Muri. Das Geschäft bringt der Gemeinde unter dem Strich etwas mehr als 8 Millionen Franken ein. Aus diesem Ertrag sollen die Wassergebühren um 10 Prozent gesenkt werden.

Von links bis rechts lobten die Fraktionen die Vorteile, die mit dem Beitritt zum Wasserverbund einhergingen. Sie erinnerten daran, dass der Kanton in Zukunft nur noch regional breit abgestützte Wasserprojekte mitfinanziert. Zudem könne die Gemeinde mit dem Pumpwerk in der Wehrliau ein finanzielles Risiko abtreten. In diesem Sinne wäre es schlicht falsch, zu behaupten, Muri verscherble mit dem Handel sein Tafelsilber.

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