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Belpmoos: «Ohne Kantonsgelder würde hier eine Brache entstehen»

Der Regierungsrat will den Flughafen Bern retten und mit Steuergeldern unterstützen. Linke Parteien haben Widerstand angekündigt. Beat Brechbühl, Verwaltungsratspräsident der Flughafen Bern AG, und Geschäftsführer Urs Ryf nehmen Stellung.

Glauben an den Airport Bern: Geschäftsführer Urs Ryf und Verwaltungsratspräsident Beat Brechbühl vor dem Flughafengebäude.
Glauben an den Airport Bern: Geschäftsführer Urs Ryf und Verwaltungsratspräsident Beat Brechbühl vor dem Flughafengebäude.
Raphael Moser

Herr Brechbühl, der Hub in Zürich und die Billigflieger in Basel sind doch so nah, braucht Bern überhaupt einen Flughafen?

Beat Brechbühl: Wir sind überzeugt davon. Aus mehreren Gründen: Erstens hat der Flughafen Bern eine wirtschaftliche Bedeutung mit einer Wertschöpfung von 180 Millionen Franken pro Jahr und 500 Arbeitsplätzen. Dazu zählen auch die Basen von Rega und Swisstransplant, die Leben retten. Zweitens hat er eine politische Bedeutung mit den Lufttransportdiensten des Bundes, insbesondere für die Besuchsdiplomatie. Drittens haben wir eine touristische Bedeutung. Und schliesslich auch eine emotionale Bedeutung für Bern als Flughafen der Hauptstadt.

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