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Ohne ausländische Fachleute würde es «ganz schwierig»

Das Rüttihubelbad ist Hotel, Alterswohnheim, Kulturbetrieb und vieles mehr.
Dominik Hippler (38) Koch aus Deutschland: Dominik Hippler ist ehrlich. «Eigentlich wäre ich damals gerne in Deutschland geblieben», sagt der gebürtige Bayer. In die Schweiz gekommen sei er vor allem seiner Schweizer Lebenspartnerin zuliebe.Die beiden lernten sich bei einem Schweiz-Aufenthalt Hipplers kennen, lebten später in Berlin, und als sie zum ersten Mal Eltern wurden, entschlossen sie sich zum Umzug in die Schweiz. Das war vor fünf Jahren. Heute haben sie zwei Kinder – und Hippler sagt: «Es war eine gute Entscheidung, hierherzukommen.»Das Rüttihubelbad hat eine Küche für das Hotel/Restaurant und eine für das Alterswohn- und Pflegeheim. In letzterer arbeitet Dominik Hippler in einem 80-Prozent-Pensum. Er schätzt es, dass in der Schweiz auf das Einhalten der Arbeitszeiten geachtet wird. «In Deutschland arbeitest du als Koch häufig bis zum Umfallen», sagt er.Dafür gebe es in Deutschland mehr Kinderbetreuungsangebote, stellt der 38-Jährige fest, dessen Frau in der Buchhaltung einer Gastrofirma arbeitet. Dominik Hippler und seine Familie leben in Langnau mitten im Emmental.  Hier möchte er bleiben, mindestens, bis die  Kinder im Alter von 3 und 5 Jahren aus der Schule kommen. «Ich bin so oft umgezogen. Jetzt will ich endlich daheim sein.»
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