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Noch immer im Einsatz für die Flüchtlinge

Auch nach der Flüchtlingswelle ist die Freiwilligenarbeit im Asylwesen unumgänglich. In der Region Bern engagieren sich zahlreiche Vereine und Gemeinden für Menschen auf der Flucht. Darunter ist auch das Vorzeigebeispiel Riggisberg.

Kennen sich seit 2014: (v.l.) Girmay Fisseha, Karin Zehnder, Mohammed Ali und Selahadin Amharay.
Kennen sich seit 2014: (v.l.) Girmay Fisseha, Karin Zehnder, Mohammed Ali und Selahadin Amharay.
Raphael Moser

Ein ohrenbetäubendes Klingeln ertönt. Kurz darauf öffnet Selahadin Amharay die schwere Holztür, blickt in die Dunkelheit des Abends, streckt seine Hand aus und grüsst freundlich. Er steht im Eingangsbereich eines kleinen Hauses im Dorfkern von Riggisberg. Alles sieht aufgeräumt aus.

In der Luft liegt noch der Duft vom frisch gekochten Abendessen. In der Wohnzimmerecke steht ein runder Tisch. Abgesehen von einem kleinen Sofa in der gegenüberliegenden Ecke ist er das einzige Möbelstück in diesem Raum. Alles wirkt etwas kahl und leer. Amharay setzt sich auf einen Stuhl.

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