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Neujahrskonzert am Berner Münster mit allen sieben Glocken

Am Neujahrstag findet am Berner Münster ein Konzert mit den sieben Münsterglocken statt. In den letzten Jahren lauschten über 5000 Besucher den Glockenklängen.

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(Im Bild Münster-Turmwartin Marie-Therese Lauper.)
(Im Bild Münster-Turmwartin Marie-Therese Lauper.)

Am Berner Münster erklingt am Neujahrstag um 16 Uhr ein spezielles Konzert mit allen sieben Glocken. Komponiert wurde das Werk vom Münsterorganisten Daniel Glaus. «Lauschen auf das Andere» heisst die Komposition, die auf eine Konzertreihe im kommenden Sommer verweist.

«Immer wieder zieht mich das Münstergeläut in seinen Bann», schreibt Daniel Glaus. «Schwerste schwingende Glocken werden durch ihre Metallklöppel geschlagen und lassen summende, dröhnende Grundtöne, aber auch ganz feine, hohe Obertöne erklingen, die sich mit der Zeit ineinander verflechten, verweben zu einem kontinuierlichen, stets bewegten Klang.»

Mit Münstersigrist Felix Gerber wisse er einen «kongenialen Interpreten» an seiner Seite. Dadurch habe er die einmalige Möglichkeit, mit den sieben Münsterglocken dynamische Klangbilder zu malen.

Am besten hörbar ist das eine Viertelstunde dauernde Glockenkonzert vom Münsterplatz oder von der Münsterplattform aus. In den letzten Jahren liessen sich jeweils mehr als 5000 Zuhörerinnen und Zuhörer in den Bann des schweren Geläuts ziehen.

Bereits an Silvester wird das alte Jahr ab 23.45 Uhr mit den drei tontiefen Glocken ausgeläutet Die zwölf Glockenschläge um Mitternacht führt Turmwartin Marie-Therese Lauper mit dem einzigen vorhandenen Schlaghammer von Hand mit der Burgerglocke aus. Das neue Jahr wird mit einem Vollgeläut bis 0.15 Uhr eingeläutet.

(SDA)

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