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Neues Aare-Ufer in Muri nimmt Form an

Die Arbeiten für den Hochwasserschutz im Berner Vorort Muri laufen auf Hochtouren. Davon haben sich am Samstag rund 200 Interessierte an einem «Tag der offenen Baustelle» überzeugt.

Die Aare kurz vor der Einmündung der Gürbe.
Die Aare kurz vor der Einmündung der Gürbe.
Andreas Blatter

Auch die kantonale Baudirektorin Barbara Egger nahm die Gelegenheit wahr, sich vor Ort über die Arbeiten zu informieren. Der Hochwasserschutz Muri soll im kommenden Sommer eingeweiht werden, wenn keine zu hohen Wasserstände die Pläne durchkreuzen.

Mit dem Projekt soll die Trinkwasserversorgung von Muri und Umgebung sichergestellt werden, wie der Kanton Bern am Samstag in Erinnerung rief. Die alten Betonverbauungen in der Wehrliau boten nicht mehr genügend Schutz für die in unmittelbarer Nähe der Aare liegenden Trinkwasserfassungen.

Neu wird das Ufer mittels Natursteinblöcken gesichert, gleichzeitig wird der Beton der alten Verbauungen aus dem Wasser entfernt. Die Arbeiten, die sich über 2,6 Kilometer entlang der Aare erstrecken, sind laut Baudirektion bereits weit fortgeschritten; das neue Ufer in der Wehrliau nimmt Form an.

Der Hochwasserschutz in Muri ist Teil des Gesamtprojekts «Hochwasserschutz und Auenrevitalisierung Aare/Gürbemündung». Auf der gegenüberliegenden linken Aareseite sind zwischen 2014 und 2017 Massnahmen in den Gemeinden Belp und Kehrsatz geplant.

SDA/jzu

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