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Nause sorgt sich wegen Massenpanik bei «Tanz dich frei»

In vier Monaten, am 25. Mai 2013, soll in der Berner Innenstadt ein drittes «Tanz dich frei» stattfinden. Der Anlass beschäftigt die Berner Stadtregierung bereits jetzt.

Laut Schätzungen sollen über 10'000 Personen an der Tanzdemonstration teilgenommen haben.
Laut Schätzungen sollen über 10'000 Personen an der Tanzdemonstration teilgenommen haben.
Claudia Salzmann
Damit handelt es sich um Berns grösste Jugendkundgebung seit November 1987.
Damit handelt es sich um Berns grösste Jugendkundgebung seit November 1987.
Claudia Salzmann
Die Strasse am Bollwerk war nur noch für den «Langsamverkehr» offen.
Die Strasse am Bollwerk war nur noch für den «Langsamverkehr» offen.
Claudia Salzmann
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Gemeinderat und Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) ist besorgt: Im Radio Capital FM äusserte er sich wie folgt: «Wo viele Leute sind, ist eine Massenpanik immer denkbar.» Erschwerend komme hinzu, dass dieses Jahr die Marktgasse saniert wird. «Durch diese Strasse gibt es im Mai kein Durchkommen mehr», so Nause weiter. Ein möglicher Fluchtweg für den Fall einer Panik sei damit versperrt. Die Erfahrung zeige: Wenn Menschen plötzlich flüchten wollen und dann vor einem versperrten Weg stehen, könne es «heikle Situationen» geben.

Die Veranstaltung «Tanz dich frei – im Mai» wurde zum Jahreswechsel via Facebook und Medienmitteilung angekündigt, die Urheber sind unbekannt. Bis Donnerstagabend haben auf Facebook bereits über 7‘500 Personen ihre Teilnahme angekündigt. Sie wollen gegen Auflagen im Berner Nachtleben demonstrieren.

Zuletzt fand in der Nacht vom 2. auf den 3. Juni 2012 «Tanz dich frei 2.0» statt. Gemäss verschiedenen Schätzungen nahmen zwischen 10‘000 und 20‘000 Menschen teil. Es gab keine grösseren Zwischenfälle, aber umfangreiche Sachbeschädigungen. Reto Nause beziffert gegenüber Capital FM den Sachschaden am Bundeshaus auf «über 100‘000 Franken».

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