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«Muppet Show» im Effinger

Auf dem theatralen Rundgang «Passagen» feiert sich das Theater an der Effingerstrasse selbst. Das multimediale Jubiläumsprojekt führt hinter die Kulissen und auf die Bühne. Muss das sein?

Hört, hört, wir können auch audiovisuell: Karo Guthke in «Passagen».
Hört, hört, wir können auch audiovisuell: Karo Guthke in «Passagen».
zvg

Penetrant wird einem von Schauspielerin Ingrid, wie sie sich vorstellt, Kaffee angeboten. Die Bar ist der Startpunkt des multimedialen Theaterrundgangs im Theater an der Effingerstrasse. Fünfzig Rappen soll man für den Kaffee ins Theaterkässeli werfen und sich so ein bisschen wie die einst hier probenden Schauspieler fühlen. Wer nicht zahle, werde von der Regieassistentin ermahnt, so Ingrid. Leider ist dies nicht der einzige Moment, in dem man sich wie an einem bunten Abend im Klassenlager fühlt. «Passagen» ist ein unglücklicher Versuch des Theaters an der ­Effingerstrasse, unkonventionell zu sein und dabei sich selbst beziehungsweise das zwanzigjährige Bestehen zu feiern.

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