Tschäppäts Knacknüsse im letzten Amtsjahr

Bern

Alexander Tschäppät wagt einen Blick auf sein letztes Amtsjahr. Im Video erklärt der Stadtpräsident, warum er nicht König sein will, worauf er sich freut und welche Knacknüsse ihn erwarten.

Claudia Salzmann@C_L_A

Am Mittwoch feierte die Schweiz den Dreikönigstag. Wir haben den Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät im Erlacherhof zum Königskuchenessen getroffen. Beim ersten Brötchen hat er allerdings noch kein Glück und scherzt, dass er das Königsfigürchen schlucken würde, nur um nicht gekrönt zu werden. Manchmal wird er auch König von Bern genannt. «Könige gibt es in einer Republik nicht und das ist auch gut so», sagt Tschäppät im Videointerview (siehe oben).

Persönlichen Vorsätze fürs neue Jahr habe er keine. «Die mache ich schon lange nicht mehr, weil man sie meisten nicht halten kann», sagt er. Sonst bekomme er noch eine Depression, und das wolle er im 2016 sicherlich nicht wegen den Vorsätzen. «Etwas nehme ich mir doch vor: Dass ich ein gutes Jahr abliefern kann, mit politischen Inhalten und Fun für die Bürgerinnen und Bürger.»

Doch noch den König gefunden

Als Knacknuss sieht er vor allem, dass es wohl nicht gelingen werde, YB zum Meistertitel zu gratulieren. Politisch schwierig dürften die Abstimmungen werden: «Die Ausschaffungsinitiative, aber auch lokale wie Viererfeld. Das wird nicht einfach werden», gibt Tschäppät zu.

In einem weiteren Versuch nimmt er ein zweites Brötchen. Und siehe da: Der König steckt darin. «Aber das ist nicht fair, weil es das zweite ist. Schon nur wegen dem Kalorienhaushalt geht das nicht», sagt er und lacht.

Berner Zeitung

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