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Mieter von Stadtwohnungen sind trotz Schonfrist verärgert

Die Liegenschaftsverwaltung der Stadt informierte über die neuen Verträge für ihre günstigen Wohnungen. Die zahlreich erschienenen Mieter reagierten an einem Infoanlass verunsichert und verärgert.

Städtische Liegenschaften in Ausserholligen.
Städtische Liegenschaften in Ausserholligen.
Urs Baumann

Renate Ledermann hatte sich gut auf den Mittwochabend im Kirchgemeindehaus Steigerhubel vorbereitet. Die Leiterin der städtischen Immobilienverwaltung vermittelte den Eindruck, dass sie es allen ihren Mietern recht machen wollte. Weil die Betriebskommission des städtischen Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik die Verträge sogenannt «günstiger Wohnungen» anpassen will, lud sie zu Infoveranstaltungen in vier betroffenen Quartieren ein. So auch die Mieterinnen und Mieter von Stadtliegenschaften in Ausserholligen, die das Angebot rege nutzten. Renate Ledermanns erklärtes Ziel des Abends: «Die offenen Fragen klären» und nicht wie vor zwei Jahren mit «abgesägten Hosen» dastehen. Doch auch diesmal kam sie nicht ohne Prügel davon.

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