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Miese Stimmung im Weltpostverein

Angestellte des Weltpostvereins geniessen zahlreiche Privilegien und zahlen keine Einkommenssteuern. Trotzdem kehren viele der Organisation freiwillig den Rücken. Dokumente zeigen, warum.

Benjamin Bitoun
Steht im Zentrum der Kritik: Vizegeneralsekretär Pascal Clivaz.
Steht im Zentrum der Kritik: Vizegeneralsekretär Pascal Clivaz.
Nicole Philipp

Der Weltpostverein in Bern ist vermeintlich eine Traumadresse für internationale Beamte: ein Arbeitsplatz im Murifeld mit Blick auf die Berner Alpenkette; eine wichtige Arbeit – die Koordination des weltweiten Postverkehrs –, die aber weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit verrichtet wird.

Und vor allem: Privilegien, von denen andere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nur träumen können. So zahlen Weltpost-Angestellte etwa keine Einkommenssteuern. Die Steuerbefreiung gilt selbst für die Schweizer Mitarbeitenden.

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